Erst Bürgerentscheid, dann Planungen 

Bürgerentscheid über Windkraftanlagen im Ebersberger Forst

Wald vor Bergkette mit 5 Windrädern
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Sollen im Ebersberger Forst Windkraftanlagen errichtet werden – das Ergebnis des Bürgerentscheids verspricht spannend zu werden.

Am 16. Mai soll im Landkreis über Windkraftanlagen im Forst abgestimmt werden. Erst danach soll die konkrete Planungsphase beginnen.

Landkreis – „Die Planung der Windkraftanlagen beginnt nach der Legitimation durch den Bürgerentscheid“, erklärte Landrat Robert Niedergesäß erneut im Pressegespräch. Keine kostspieligen Planungen oder artenschutzrechtliche Prüfungen zur Realisierung der angedachten fünf Windkraftanlagen im Forst stehen derzeit an.

Nach dem 16. Mai werde man Notwendiges in die Wege leiten Im Vorfeld erhält jeder wahlberechtigte Bürger per Post die Wahlbenachrichtigung sowie die Briefwahlunterlagen, mit denen er zur Wahlurne gehen oder sie ausgefüllt zurücksenden kann. Niedergesäß hält eine etwa 40 Prozent Wahlbeteiligung für wahrscheinlich. Die für die Informationskampagne beauftragte Energie-Agentur Ebersberg-München werde die Bürger informieren. Rund 64.000 Euro lässt sich der Landkreis dies kosten. Die Angebote anderer Werbefirmen seien deutlich teurer, nämlich im sechsstelligen Euro-Bereich gewesen.

Mit der Unteren Naturschutzbehörde im Boot, die sich gegen den Eingriff in den Forst ausgesprochen habe, seien nahezu alle Pro und Contra Argumentationen bezüglich der Windkraftanlagen im Forst abgedeckt. Die Windkraftanlage per se ist ein aktuell hilfreicher Geist, den man in die Flasche zurücksetzen kann. Der Klimawandel hingegen ein Monster, das kaum zu fassen ist. ar

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