Neujahrsempfang Glonn

„Bürgermeister gesucht“

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v.li.: Sepp Huber, Konrad Stemmer, Stephan Kreutzer, Konstanze Kilger, Martin Esterl, Ingrid Beham, Christine Gerneth, Josef Schmitt und Barbra Kreutzer

Die „stillen Macher in der Glonner Ortsgemeinschaft” wurden beim diesjährigen Neujahrsempfang mit der „Glonner Bachforelle“ ausgezeichnet.

Glonn – „Es sind Persönlichkeiten, die über lange Zeit, vorwiegend in der zweiten Reihe, mit hoher Zuverlässigkeit und wenig Aufhebens um die eigenen Person Hervorragendes geleistet haben“, lobte Bürgermeister Martin Esterl. Ausgezeichnet wurden Sepp Huber vom Krieger-und Soldatenverein, Konrad Stemmer, Ehrenkassier des Trachtenvereins und Ingrid Beham von der Glonner Nachbarschaftshilfe. Ebenfalls mit der „Glonner Bachforelle“ wurden Stefan Kreutzer und das ehemalige und aktuelle „Marktscheiber-Team“, Konstanze Kilger, Josef Schmitt, Barbara Kreutzer und Christine Gerneth ausgezeichnet. Seit 175 Ausgaben bürgt das Gemeindeblatt „Marktschreiber“ für hohe Qualität von Inhalt und Erscheinungsbild, so Esterl.Hilfsbereitschaft und Engagement für Schwächere und praktischen Einsatz für Gemeinschaftsprojekte und Veranstaltungen hat Martin Esterl in den nunmehr fast 18 Jahren seiner Bürgermeisterzeit in vielerlei Formen und Facetten kennen- und wertschätzen gelernt. “Ich bin in Glonn tagtäglich Menschen begegnet, die dafür stehen, die Zeit und Energie dafür einsetzen. Und dafür sage ich ihnen allen, die sie diese Menschen mit repräsentieren, ein herzliches Vergelt’s Gott”, dankte Bürgermeister Martin Esterl in seiner Neujahrsansprache im Marienheim Glonn.“Bürgermeister gesucht”. Immer mehr Parteien und politische Gruppierungen suchen per Anzeigen Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Viele werden gefragt, viele lehnen dankend ab, denn die Anforderungen, die Erwartungshaltung der Bürger und der öffentliche Druck sind ihnen zu hoch. In seiner letzten Neujahrsansprache skizzierte Esterl die tagtäglichen Anforderungen an einen Bürgermeister, der als “Allrounder” den vollen Überblick über seine Gemeinde haben und für alle und alles offen sein müsse. Keiner könne diesem hohen Anspruch letztendlich in Gänze genügen, darum bemühen könne er sich jedoch. „Das mache diesen Beruf auch so vielseitig und spannend”, betonte Esterl. Er habe sich stets als „Lernender” und „Dienstleister” der Ortsgemeinschaft und der Bürger gesehen. In den drei Perioden seiner Amtszeit sei ihm tagtäglich Neues begegnet, oft Unerwartetes passiert, es kamen stets wechselnde Herausforderungen auf ihn zu, es gab wenig Routine trotz eines festen Gerüstes an Sitzungs- und Veranstaltungsterminen. Diese Vielseitigkeit habe er immer als besonderes Privileg seines Berufes angesehen. Dass es dabei zu Kollisionen mit unterschiedlichen Interessen und Verantwortlichkeiten kam, liege in der Natur der Sache. Bilanz des Bürgermeisters: “Das Spannendste waren die Begegnungen mit den Menschen”.chg

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