Freiflächenanlagen für Photovoltaikanlagen gesucht

Photovoltaik: Bürger reden bei Standortwahl mit 

Christian Siebel Ebersberg Klimaschutz Photovoltaik
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Rund 50 Hektar wünscht sich Christian Siebel für Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen. Die Stadt Ebersberg ist mit ihrer Anlage im Wasserwerk seit Jahren ein Vorbild.

Wo sollen in und um Ebersberg Freiflächenanlagen für PhotovoltaikAnlagen entstehen und wo nicht? Antworten auf diese Fragen können die Ebersberger bis zum 2. November bei der Stadtverwaltung einreichen

Ebersberg – Bis zum 2. November können Ebersberger Bürger Flächen für Freiflächenanlagen zur Erzeugung von Strom aus Photovoltaikanlagen bei der Stadtverwaltung melden. Dies ist per E-Mail an klimaschutz@ ebersberg.de möglich. An gleicher Stelle können die Ebersberger aber auch deutlich machen, wo und warum sie an einem bestimmten Ort im Gemeindegebiet Ebersberg keine Freiflächenanlagen haben wollen.

Noch ist das Standortkonzept für Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen nicht beschlossen. Noch wird es bei der Aufstellung von Bauleitplänen nicht berücksichtigt. Doch der Stadtratsbeschluss zum Standortkonzept ist vorbereitet. Ebersberg ist überregional eine der ersten Kommunen, die einen solche Planung aufstellen. Bei den Vorarbeiten zur Planung wurden solche Flächen als Potentialflächen bezeichnet, die zum einen das Sonnenlicht nutzen können und zum anderen „vorbelastet sind“. Zu den „vorbelasteten Flächen“ gehören solche, auf denen ungünstige Erzeugungsbedingungen vorherrschen oder Flächen, die bereits genutzt werden, aber eine zusätzliche Photovoltaikanlage nicht stört.

Solarstrom gilt als die wichtigste erneuerbare Energiequelle in Ebersberg. Damit Ebersberg seine Klimaziele bis 2030 erreicht, muss sich die Leistung der bereits in Betrieb genommenen Solarstromanlagen (Photovoltaik) bis dahin mindestens vervierfachen, erklärte Klimaschutz- und Energiemanager der Stadt Christian Siebel. „Dazu werden auch große Photovoltaik-Anlagen in der Fläche benötigt“. Die sogenannten Auf-Dach-Anlagen bleiben wichtig. „Selbst Post-EEG-Anlagen, auch Ü20-Anlagen genannt, sollen nicht abgebaut werden“, erklärte Siebel. Es ließe sich immer noch etwas verbessern. Auch Balkon-Photovoltaik-Anlagen können nützlich sein, so der Fachmann, der bei Fragen gerne Rede und Antwort steht. Jeder fristgerecht eingereichte Beitrag wird behandelt. Die Planunterlagen sind bis einschließlich 2. November im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten ausgelegt. Auf der Internetseite der Stadt unter www.ebersberg.de/solarstadt-ebersberg.html findet sich außerdem ein Link, wo die Unterlagen komplett digital abrufbar sind. ar

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