Carecon-Seniorenwohnpark in Vaterstetten

Grüne Engel helfen beim Eingewöhnen

Carmen Kieltsch  und Esther
 Carrels sind „grüne Engel.“
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Carmen Kieltsch, Leiterin der Sozialen Betreuung (l.) und Esther Carrels freuen sich auf Verstärkung durch viele „grüne Engel.“

Der Carecon-Seniorenwohnpark in Vaterstetten stellt neues Konzept vor: Ehrenamtliche sollen neuen Bewohnern die Eingewöhnung erleichtern

Vaterstetten – Wer von seinem Zuhause in ein Seniorenheim umzieht, ist naturgemäß erst einmal verwirrt und verängstigt: „Man weiß, das ist die Endstation, man kennt niemanden, findet sich in der neuen Örtlichkeit nicht zurecht“, schildert Esther Carrels, ehrenamtliche Helferin im Carecon-Seniorenwohnpark. Zwar bekommt jeder Neuankömmling eine Bezugspflegekraft als Ansprechpartner zugeteilt, doch künftig soll es darüber hinaus noch weitere Unterstützung bei der Eingewöhnung geben.

Dafür sorgen die „grünen Engel“, die sich um all die kleinen Dinge kümmern, die den Senioren das Einleben erleichtern. Grün deshalb, weil die Helfer an ihren einheitlichen grünen Halstüchern für alle Bewohner deutlich erkennbar sind. Fragen wie „Wo ist der Friseur?“, „Wie komme ich zum Arzt und zum Einkaufen?“, „Wo finde ich den Speisesaal?“ oder „Ist hier jemand, der Lust hätte, mit mir Karten zu spielen?“ bewegen viele neue Bewohner. Die grünen Engel begrüßen, zeigen und helfen, wo immer es nötig ist.

„Oft sind es ja nur Kleinigkeiten, die aber viel dazu beitragen, dass man sich wohlfühlt“, weiß Carrels. Sie ist seit zehn Jahren ehrenamtlich im Carecon tätig. Um das Betreuungspersonal ein wenig zu entlasten, wurde das Konzept der grünen Engel erarbeitet. Dafür werden nun ehrenamtliche Helfer gesucht. „Pro Einsatz rechnen wir mit zwei Stunden am Nachmittag, aber wie oft jeder Einzelne mithilft, ob mehrmals pro Woche oder einmal im Monat, kann individuell besprochen werden“, erläutert Carrels.

Was man für die Aufgabe mitbringen sollte, beantwortet Kieltsch so: „Ein großes Herz, Empathie, Zuverlässigkeit, Verschwiegenheit, Verantwortungsbewusstsein und einfach die Freude daran, anderen eine Freude zu bereiten.“ Erfahrungen im sozialen Bereich sind indes nicht nötig: „Die sammeln sie hier!“, meint Carrels. Nach einem Erstgespräch werden die Ehrenamtlichen angelernt, außerdem soll es regelmäßige Fortbildungen geben und einen Austausch der grünen Engel untereinander: „Wir lassen niemanden mit der Aufgabe allein!“ In Corona-Zeiten besonders wichtig: Wie alle Besucher und Ehrenamtlichen des Seniorenwohnparks müssen auch die grünen Engel immer einen negativen PCR-Test vorweisen, um das Heim betreten zu können. Sie können auf Wunsch aber auch eine Bestätigung der Einrichtung bekommen, die belegt, dass sie dort arbeiten, um damit in der Impfpriorität gegebenenfalls etwas höher zu rutschen. Interessenten wenden sich an Esther Carrels, mobil (01 72) 9 38 90 95 oder carrels@online. de. Se 

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