Kommunalwahl 2020 Landkreis Ebersberg

Die Bürgerliste Steinhöring präsentiert mit Caren Lipp ihre Bürgermeisterkandidatin

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Große Pläne hat die Bürgermeisterkandidatin der Bürgerliste Steinhöring

Steinhöring –  Im Falle ihres Wahlsieges möchte die in Tulling aufgewachsene Caren Lipp sich für ein weiteres Baugebiet in Steinhöring einsetzen, die heutige Sportgaststätte in ein Kultur- und Freizeitzentrum mit multifunktionalem Bürgersaal umwandeln, die Kinderbetreuung aufstocken und im ehemaligen Lagerhaus am Bahnhof bezahlbare und barrierefreie Wohnungen für Jung und Alt schaffen. 

So einiges mehr hat die Frau auf ihrer Agenda. Im Zentrum ihres Politikverständnisses steht der Mensch. „Ich möchte der Gemeinde und seinen Bürgern etwas geben,“ sagt sie und ergänzt: „Ich kann und möchte mehr erreichen.“ Die notwendige Tatkräftigkeit, Kreativität und schnelle Auffassungsgabe dafür bescheinigt ihr prompt der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste Thomas Grundmann von Holly. „Mir geht es darum, einen Mehrwert für die Menschen in Steinhöring zu schaffen,“ so Lipps Bekenntnis. 

Ganz unvorbelastet ist die selbständige Infografikerin und einstige Mitarbeiterin der Unternehmensberatung Roland Berger in Sachen Kommunalpolitik nicht, denn seit drei Jahren sitzt sie im Gemeinderat und weiß, was im Falle eines Wahlsieges alles auf sie zukäme. Caren Lipp ist verheiratet, lebt seit 2004 in Endorf und hat ein Kind. Auch im Ehrenamt ist sie aktiv. Sechs Jahre lang gehörte Lipp dem Elternbeirat des AWO Kinderhauses an, sie war dort auch Vorsitzende. Seit 2014 sitzt sie zudem im Vorstand des TSV, derzeit als dritte Vorsitzende. So groß ihre Vorhaben auch scheinen mögen, der gemeindliche Haushalt soll davon nicht überfordert werden, beteuert sie, denn alle Investitionen wären über Förderungen zu finanzieren - und damit, das ist ihr ganz wichtig, wäre eine solide Haushaltsführung gewährleistet. 

Bei der anstehenden Neugestaltung des Rathausvorplatzes, der im Rahmen der Städtebauförderung erfolgen soll, schwebt Lipp eine Art „Piazza“ vor – sie spricht von einem zentralen Bürgerplatz -, eventuell unter Einbeziehung der angrenzenden Grundstücke und der Berger Straße. „Es gilt, den Ort zukunftsfähig zu entwickeln und die Lebensqualität für Jung und Alt auszubauen.“ Die Aufwertung des Jugendzentrums liegt ihr dabei genauso am Herzen wie die Einführung von Senioren- und Jugendräten, die als Interessensvertreter mit den Gemeinderäten kooperieren sollen. Die Grundschule soll saniert und ausgebaut werden und vor allem das digitale Klassenzimmer mit W-LAN und Whiteboars eingeführt werden: „Wir wollen mit der Digitalisierung unbedingt Schritt halten.“ Eine Idee verspricht eine grundlegende Neuerung: Lipp will seitens der Gemeinde mehrere Jahresfahrkarten für den MVV-Bereich – die „Grüne Karte“ – allen Bürgern zu Sharing-Zwecken kostenfrei zur Verfügung stellen. 

Für die Pendler hingegen möchte sie versuchen, an der B304 und der B12 Pendlerparkplätze einzurichten, möglichst ortsnah, so dass man sich auf dem Weg zur Arbeit zusammentun kann. Auch über eine gemeindlich geführte Mitfahrbörse denkt sie nach. In Sachen Nachhaltigkeit sollen zudem die Dachflächen aller öffentlichen Gebäude zukünftig energetisch genutzt werden. Woran ihr auch sehr gelegen ist: Lipp möchte in Kooperation mit dem Bund, dem Landkreis und der Stadt Ebersberg Geh- und Radwege nach Ebersberg und Hohenlinden schaffen. Und sie verspricht, die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer würden in ihrer Amtszeit nicht erhöht werden. Wesentlich ist ihr, das Gemeinschaftsgefühl in Steinhöring zu stärken, etwa mittels regelmäßiger Ehrenamtsveranstaltungen oder einem von der Gemeinde – auch finanziell – unterstützten Bürgerfest. 

Lipp hat die Vereine und deren Jugendarbeit genauso im Blick wie die Feuerwehr, deren Unterstützung sie garantiert. Ein Grund warum ihr u.a. vorschwebt, den Wertstoffhof zu verlagern. „Dann gäbe es endlich genügend Parkplätze am Feuerwehrhaus. Außerdem bekommen die, was sie benötigen.“ Und dann will sie noch die Struktur des Maximiliansees verbessern - dort sieht sie neben besserer Pflege etwa eine Kiosk, eine Zweigstelle der Wasserwacht sowie Sanitäranlagen -, will die gemeindliche Kläranlage ausbauen und sich um Wasser und Abwasser kümmern. Und noch etwas ist ihr von Bedeutung: das Ansiedeln mittelständischer Unternehmen. Dafür müsse man auch über weitere Gewerbeflächen nachdenken. Ihr Fazit: „Steinhöring soll organisch wachsen und das alles mit Augenmaß.“ Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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