Wochen der Toleranz 2020

Caritas zieht positives Resümee 

Kinderhände mit unterschiedlichen Hautfarben setzen im Rahmen der Wochen der Toleranz ein Zeichen
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Die Wochen der Toleranz wollten ein Zeichen für das gemeinsame Miteinander setzen

Die „Wochen der Toleranz“ fanden dieses Jahr hauptsächlich online statt. Die Veranstalter sind mit der Resonanz äußerst zufrieden

Landkreis – Die „Wochen der Toleranz“ standen auch in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen des Verbindens, des Überbrücken von Grenzen, des friedlichen Zusammenlebens – 2020 vielleicht mehr denn je. Besonders in Zeiten wie diesen ist es wichtig, zusammenzuhalten und gemeinsam ein Zeichen zu setzen für mehr Toleranz und Miteinander. Deshalb haben sich alle Kooperationspartner dazu entschieden, die „Wochen der Toleranz“ durchzuführen, allen widrigen Umständen zum Trotz.

So blickt auch das Caritas-Zentrum Ebersberg zufrieden auf die letzten Wochen zurück. „Wir sind froh, dass wir ein Zeichen setzten konnten für mehr Solidarität und Toleranz“, so Caritas-Kreisgeschäftsführer Richard Stefke, „auch wenn wir in diesem Jahr Corona-bedingt auf Online-Stream und Internet ausweichen mussten.“Die Filmvorführungen „Soul Boy“ und „Die perfekte Kandidatin“ fanden online vor insgesamt ungefähr 40 Zuschauern als Kino von Zuhause statt, der Online-Austausch „Ich habe immer noch einen Traum“ mit der Referentin Halima Gutale vom Verein „Halima Aktiv für Afrika (HAFA)“ zum Thema Rassismus fand ebenfalls viele begeisterte Mitstreiter.

„Die Resonanz war durchweg positiv und der rege Online-Austausch hat das Interesse der Menschen an diesen gesellschaftspolitischen Themen gezeigt“, so die Fachdienstleiterin Asyl und Migration, Veronika Holzinger. Auch die Lichter für die Aktion „Eine Million Sterne“ brannten in diesem Jahr digital, nur einige Mitarbeiter des Caritas-Zentrums durften sich versammeln, um aus Kerzen einen großen Stern zu entzünden. Ziel ist es in diesem Jahr, Spenden für das Sozialzentrum „Kinder von Lwanga” in Kibera, dem größten Slum der kenianischen Hauptstadt Nairobi zu sammeln und so ein Zeichen zu setzten gegen die Armut.

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund haben für die Online-Ausstellung „Ich bin da!“ im Caritas-Zentrum Ebersberg viele beeindruckende Bilder gemalt, mit denen sie ihre Sorgen, Wünsche und Gefühle transportieren. Diese Bilder können bis Ende Januar vor Ort oder auf der Facebookseite des Caritas-Zentrums unter www.facebook.com/CaritasEBE/ besichtigt werden.

Zusammenfassend zieht Veronika Holzinger ein durchweg positives Resümee: „Wir sind froh, im Rahmen der momentan gegebenen Möglichkeiten so gelungene und rege besuchte, digitale Veranstaltungen gehabt zu haben. Freilich freuen wir uns auf nächstes Jahr, wenn wir die „Wochen der Toleranz“ gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wieder mit Publikum anbieten dürfen.“red

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