Christian Rosenauer nominiert

ÜWG-Paffing nominiert Bürgermeisterkandidat

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Christian Rosenhauer möchte auf mehreren öffentlichen Versammlungen Stellung zur Politik in Pfaffing beziehen

Christian Rosenauer möchte Bürgermeister in Pfaffing werden. Bei der Aufstellungsversammlung erhielt der amtierende Gemeinderat keine Gegenstimmen

Pfaffing – Christian Rosenauer heißt nun offiziell der Bürgermeisterkandidat der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) Pfaffing. Ohne Gegenstimme sprachen sich die Anwesenden bei der Aufstellungsversammlung für den amtierenden Gemeinderat und Hauptgeschäftsstellenleiter der örtlichen Raiffeisenbank aus. Mit 99 Besuchern begrüßte ÜWG-Vorsitzender Tobias Forstner im Gemeindesaal erheblich mehr Interessierte als sonst bei derartigen Veranstaltungen. 

Er gab einen Rückblick zu den Themen, die der Gemeinderat zu bewältigen hatte. Barrierefreie Wohnungen seien nach wie vor ein Thema wie nachhaltige, im Einklang mit dem Klimaschutz stehenden Investitionen der Zukunft. Die Wahl ergab unter Robert Mayerhofer als Wahlleiter für den Bürgermeisterkandidaten 66 mal Ja bei 69 Gesamtstimmen, drei waren ungültig. „Dass kein Nein dabei war, hat mich überrascht“, bekannte Rosenauer. Aus diesem Ergebnis könne er durchaus „Kraft ziehen.“ Etwas schwer, so erklärte Rosenauer auf Nachfrage, habe man sich mit der 16 Personen umfassenden Wählerliste getan, denn es sollten möglichst unterschiedliche Berufsgruppen dabei sein. Alle Bewerber stellten sich kurz vor: Wer bin ich, was tu ich und was will ich. Die bisherigen Gemeinderäte Andreas Demmel und Margot Gibis kandidierten nicht mehr. Gibis sah nach zwei Perioden die Zeit für jüngere gekommen und Demmel hat nach Jahrzehnten im Gemeinderat den Kreistag im Blick. Christian Rosenauer wollte Sachthemen nur kurz ansprechen, denn dafür gebe es bei späteren Veranstaltungen ausreichend Gelegenheit, hier gehe es alleine um die Aufstellung der Personen für die Liste, bat er um Verständnis. 

Rainer Auer, Bürgermeister von Stephanskirchen und Landratskandidat der Parteifreien/ÜWG im Landkreis Rosenheim, war zu Gast und beschrieb Verwaltungsstrukturen und mögliches Verbesserungspotential. So laufe etwa im Landratsamt vieles noch mit Nummernkärtchen, das sei nicht mehr zeitgemäß. Im nächsten Schritt werden Termine für mehrere öffentliche Versammlungen unter anderem in Dirnhart festgelegt. Bei der letzten Wahl sei es nur eine Versammlung in der Gemeinde gewesen, bei der sich der Kandidat den Fragen der Bürger stellt, jetzt sollen es mehrere sein. kg

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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