Kommunalwahl 2020 in Emmering

Emmering: Claudia Streu-Schütze will Bürgermeisterin werden

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Claudia Streu-Schütze

„Ich liebe neue Herausforderungen“ - Claudia Streu-Schütze tritt für die Freie Wählergemeinschaft in Emmering als Bürgermeisterkandidatin an

Emmering – Claudia StreuSchütze heißt die Bürgermeisterkandidatin der Freien Wählergemeinschaft Emmering. Die 1975 in Rosenheim geborene Sozialversicherungsfachangestellte lebt seit 1998 in der Gemeinde. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder. Bis vor zehn Jahren war sie als Krankenkassenfallmanagerin bei der AOK tätig und hat sich berufsbegleitend für den gehobenen nicht-technischen Verwaltungsdienst fortbilden lassen. Seit 2010 arbeitet sie im Familienunternehmen ihres Mannes, einem Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen. Dort ist sie für Finanzen und Verwaltung zuständig. Neben Familie und Beruf engagiert sich die Frau im Ehrenamt. So ist sie stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Schriftführerin bei der Katholischen Frauengemeinschaft, Mitglied im Trachtenverein, im Schützenverein und im Sportverein.

„Ich schätze das Vereinsleben sehr,“ betont sie, „denn durch die Vereine entsteht Zusammenhalt.“ In der Politik ist sie ein Neuling. Als Bürgermeisterkandidatin habe sie sich aufstellen lassen, weil sie darum gebeten wurde, erzählt sie. Sogar zwei Wählergemeinschaften seien auf sie zugekommen, die „Bürger für Emmering“ und die „Freie Wählergemeinschaft Emmering“, für die sie sich nach reiflicher Überlegung schließlich aufstellen lies. Der Zuspruch aus der Gemeinde habe sie letztlich dazu bewogen. Und, es ist ihr Ding: „Ich liebe neue Herausforderungen. Außerdem gehe ich gern mit Menschen um.“ Und fügt an, dass aus ihrer Sicht in Emmering deutlich mehr möglich sei, als bislang getan wurde. „In den letzten Jahren ist vieles stehen geblieben,“ sagt sie mit Blick auf die Querelen um den derzeit amtierenden Rathauschef, in die sie sich allerdings nicht einmischen will. Denn gerade in ihrer Unbefangenheit sieht sie die Chance für einen unbelasteten Neuanfang in Emmering und spricht die Dinge an, die liegengeblieben sind: die beiden Baugebiete „Emmering Nord-West“ und „Am Schmiedgarten“ in Schalldorf müssten endlich umgesetzt werden. „Es sind sehr viele Menschen da, die schon lange darauf warten, bauen zu können.“ Das sei kein Zustand. 

Außerdem müsse dringend Wohnraum für junge Menschen geschaffen werden, auch für Einheimische.“ Ein weiteres wichtiges Thema ist ihr der Kindergarten. Der jetzige „steht auf Anschlag“, erklärt sie. Lösung? Streu-Schütze denkt über einen Neubau nach, der aus ihrer Sicht allein schon aus energetischen Gründen ideal wäre. Dann spricht sie über fehlende Nutzungskonzepte für die gemeindlichen Grundstü- cke und Immobilien. In der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Bürgern will sie hier tätig werden und lässt ein Wort fallen, dass ihr wichtig ist: Transparenz. Streu-Schütze will die Bürger teilhaben lassen und für einen guten Informationsfluss sorgen. So sollten sich beispielsweise die Bürgerversammlungen verbessern. Ein Projekt, das aus ihrer Sicht auch schon viel zu lange nicht umgesetzt wurde, ist der neue Friedhof. „Das Grundstück dafür ist längst gekauft und auch Pläne existieren, doch, es ist nichts getan worden.“ Als Pfarrgemeinderatsmitglied weiß sie bestens, dass die Gräber um die Kirche langsam knapp werden. 

Ideen, so sagt sie, habe sie noch viele. Doch zunächst sollten erst einmal die liegengebliebenen Dinge abgearbeitet und erledigt werden. Dann könne man weiterdenken, etwa in Sachen Gemeindehaus. Da die Gemeindekanzlei demnächst in die kürzlich von der Gemeinde erworbene ehemalige Bankfiliale umziehen soll, könnte dort zum Beispiel auch eine Begegnungsstätte für die Emmeringer entstehen. Oder: die Schule gehöre saniert. Außerdem bräuchte die Gemeinde einen neuen Trinkwasserbrunnen. Sollte sie die Wahl gewinnen, so möchte Streu-Schütze zudem „viel mehr Fördermöglichkeiten abklopfen“ als es bisher der Fall war, erklärt sie. „In Emmering ist viel mehr möglich.“ Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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