Für Personen, die einer Risikogruppe angehören

CSU-Grafing richtet „Einkaufs-Notdienst“ ein

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Ein 17-köpfiges Team der Grafinger CSU unterstützt Risikoträger, die Angst haben, sich beim Einkauf anzustecken

Unter der Tel. (01 71) 6 52 83 72 können Personen, die zur Risikogruppe zählen, Medikamenten- oder Lebensmittelbestellungen aufgeben.

Grafing – In den letzten Tagen wurden insbesondere von der älteren Bevölkerung Befürchtungen laut, dass bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten nicht mehr sichergestellt werden kann, weil sich viele nicht mehr trauen, einkaufen zu gehen. Das ist gerade für ältere und kranke Menschen ein großes Problem. Deswegen hat die Grafinger CSU die Idee geboren, einen „zentralen Einkaufsservice“ für betroffene ältere Menschen (ab 60 Jahren) unter anderem in Grafing anzubieten. Auch der CSU-Ortsverband Egmating baut ein entsprechendes Hilfssystem auf (nähere Infos unter www.csu-egmating.de/). 

Dazu Initiator Thomas Huber MdL: „Ich halte dies gerade aus christlich-sozialer Überzeugung für ein Gebot der Nächstenliebe, in der aktuellen Situation - die vermutlich nicht einfacher wird - der vom Virus am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppe zu helfen“. Darunter fallen alte und (chronisch) kranke beziehungsweise Gesundheitlich vorbelastete Menschen, die sich aktuell nicht selbst helfen können und geschützt werden müssen. Bürgermeisterkandidat Christian Bauer freut sich über die großartige Unterstützung: „Super, wie schnell sich so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus CSU, FU, JU und SEN gemeldet haben!“ Von der Idee bis zur Einsetzung des bislang 17-köpfigen Grafinger Helferteams vergingen nur wenige Stunden. Weitere Helfer sind jederzeit willkommen und können sich auch bei Thomas Huber unter (0 80 92) 8 73 34 melden. 

Ortsvorsitzender Florian Wieser informiert über die Möglichkeiten zur Nutzung des Grafinger Service: Ab sofort können sich Grafinger Bürger aus den „Risikogruppen“ zwischen 8 und 17 Uhr unter Tel. (01 71) 6 52 83 72 an eine Stelle wenden, die von der Frauen Union Grafing (FU) eingerichtet wurde und von Marianne Greithanner betreut wird. Die Anrufe werden zentral entgegen genommen, das Anliegen/die Bestellung aufgenommen und im Team unmittelbar an den/die nächste Person mit freien zeitlichen Kapazitäten per WhatsApp weiter geleitet, die dann den Einkauf von dringenden Lebensmitteln beziehungsweise Medikamenten tätigt und der betroffenen Person zustellt. CSU-Kreisvorsitzender Thomas Huber hofft, dass sich auch andere Gemeinden dem Beispiel anschließen, insbesondere dort, wo es noch keine institutionelle Unterstützung unter anderem durch Nachbarschaftshilfen oder Wohlfahrtsverbände gibt. red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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