vhs Landkreis Ebersberg

Landkreis Ebersberg: VHS öffnet wieder

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Martina Eglauer, Leiterin der VHS im leeren Seminarraum

Ab dem 15. Juni öffnet die vhs wieder. Während des Shutdowns gab es unterschiedliche Angebote online

Ebersberg – Die Seminarräume sind leer. Nach wie vor ist der reguläre Betrieb der VHS wegen Corona ausgesetzt. „Zwar dürfen wir ab nächster Woche wieder öffnen, brauchen aber noch Zeit, um unser Angebot an die Hygieneregeln anzupassen,“ erklärt die Leiterin der VHS, Martina Eglauer. Von der Öffnungsmöglichkeit habe sie erst einen Tag zuvor erfahren, aus der Zeitung. Wieder losgehen soll es nun nach den Pfingstferien, ab dem 15. Juni. 

Doch es wird nicht so werden wie vorher. Denn bei allen zukünftigen Kursen gilt es, die Hygiene-Vorschriften zu beachten. Heißt, für bestimmte Räume ist nur eine begrenzte Personenanzahl zugelassen. Das bedeutet: „dass die Gruppen erheblich verkleinert werden müssen, wenn wir alternativ keine größeren Räume zur Verfügung haben.“ Eglauer ist auf Raumsuche. Groß müssen sie sein. Unterstützungsangebote gibt es bereits. So werden manche Kurse zukünftig etwa in der Grafinger Stadthalle, dem Saal im Unterbräu in Markt Schwaben oder vermehrt „Unterm First“ im Ebersberger Klosterbauhof stattfinden. „Eigentlich bräuchten wir jetzt die Turnhallen der Schulen.“ Bis dato fanden die Kurse nur online statt. Von einer wochenlangen Hängepartie spricht die VHS-Chefin. „Zwar wurden unser Online-Angebot zum Teil sehr gut angenommen, erreichen konnten wir viele Menschen dennoch nicht. Das liegt einerseits an der notwendigen Technik, über die viele Kursteilnehmer gar nicht verfügen, aber auch daran, dass nicht alles online möglich ist. Kochkurse etwa, Sportveranstaltungen oder Stadtführungen lassen sich nicht im Netz veranstalten.“ Auch die Deutschkurse, so erzählt sie weiter, konnten wegen strenger Vorgaben online nicht abgehalten werden. „Nur Tutorials gab es, keinen Unterricht.“ 

Gut funktioniert hätten Prüfungsvorbereitungskurse. Auch das Studium Generale wurde – wenn auch mit Einschränkungen versehen – gut angenommen, wie auch ein Musikkurs mit Ukulele und ein Kurs über Rechtsextremismus. Etwa zehn Prozent ihres regulären Programms konnte die VHS während des Shutdowns mit Online-Seminaren anbieten. In Zahlen: 110 Kurse fanden statt, mit 785 Teilnehmern - üblicherweise hat die VHS im gleichen Zeitraum etwa 6.000 Teilnehmer. Auch die Zahl der Kursleiter hat sich reduziert, von 350 auf 72. Die Webinare hätten aber auch Neues mit sich gebracht, erzählt Eglauer. So sei beispielsweise ein Schreibkurs entstanden, der bestens angenommen wurde. 

Und noch einen Vorteil habe das Angebot im Netz: „Auch Leute von weiter her können unproblematisch teilnehmen.“ Die „vhs im Zweckverband Kommunale Bildung“ war auch dem bayernweiten Programm „vhs.daheim - Online lernen mit den bayerischen Volkshochschulen“ angeschlossen, ein gemeinsames Online-Angebot verschiedener bayerischen Volkshochschulen. Eglauer spricht dennoch klar von einer Notlösung bezüglich der Online-Angebote, von einer Überbrückung. „Zwar haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten, spüren aber auch die Sehnsucht danach, sich wieder sehen zu können.“ Wichtig: „Wir konnten mit unserem Online-Angebot zumindest für Bildung sorgen, für Ablenkung und eine gewisse Form der Normalität Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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