Das Landratsamt informiert

Hoher Anteil an britischer Muntante im Landkreis

Das Corona Virus
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Das Corona Virus

Am Mittwoch, 7. April , Stand 8 Uhr sind im Landkreis 22 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 30 neue Infektionsfälle aufgetreten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard bei 73,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 7. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 73,66, eine Woche zuvor lag sie bei 89.

Inzwischen hat die sogenannte britische Variante einen hohen Anteil an den Infizierungen im Landkreis. Weil man sich schneller anstecken kann, wenn sie im Spiel ist, wird nun nicht mehr zwischen Kontaktpersonen verschiedener Kategorien unterschieden. Ausschlaggebend sind Kriterien etwa ein Gespräch, das länger als zehn Minuten andauerte mit einer infizierten Person, der gemeinsame Aufenthalt in nicht ausreichend belüfteten Räumen mit Aerosolübertragung, die Unterschreitung des Abstands von 1,5 Metern etc.. Weitere Infos zu den Kriterien, welche Kontakte zu einer positiv getesteten Person ausschlaggebend sind, findet man zum Beispiel auf der Homepage des RKI unter www.rki.de.

Die Coronalage am 7. April 2021

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19419 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7394 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,49 Prozent. 8821 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5520 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Für die kommende Woche sind dem Impfzentrum bisher 2676 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 400 von Moderna angekündigt.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit fünfzehn Patienten mit einer Infektion mit SARS-CoV-2 behandelt. Acht kommen aus dem Landkreis. Fünf müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt vier Verdachtsfälle in der Klinik.

Die Controll-Covid-Strategie des Landkreises Ebersberg braucht eine hohe Testbereitschaft der Bürger, die sich idealerweise 2 x wöchentlich freiwillig testen lassen. Um ein ortsnahes Angebot dafür bereitzustellen, soll es möglichst in jeder Gemeinde Schnelltestangebote geben, die für die Bürger kostenlos sind. Solche Angebote werden derzeit überall im Landkreis aufgebaut. Auf der Homepage des Landratsamtes www.lra-ebe.de findet man Anbieter von kostenlosen Schnelltests in den Landkreisgemeinden.

Aus der heutigen Ministerratssitzung wurde bekannt, dass sich das Bayerische Staatsministerium für Digitales für eine landesweite Lizenz für die LucaApp entschieden hat. Damit ist die Voraussetzung für die digitale Kontaktdatenerfassung und damit für eine effektive Bekämpfung des Pandemiegeschehens geschaffen. Der Landkreis hat sich im Vorfeld schon für die LucaApp entschieden und ist daher schon darauf vorbereitet.

„Die bayernweite Einführung der LucaApp ist ein wichtiger, richtiger und lange fälliger Schritt Richtung Öffnung von Einzelhandel, Gastronomie und Kultur. Leider werden Gastronomie und Kultur mit den jüngsten Beschlüssen der Staatsregierung erneut vertröstet und müssen weiter geschlossen bleiben. Das ist für die betroffenen Betriebe, aber auch für die Bevölkerung schön langsam nicht mehr nachvollziehbar. Dies auch angesichts der Tatsache, dass mittlerweile alle Impfwilligen über 80, und damit die Gruppe der Hauptbetroffenen, eine erste Impfung erhalten haben, und es in dieser Altersgruppe z.B. im Landkreis Ebersberg aktuell keine Fälle mehr gibt“, so Landrat Robert Niedergesäß. Der Landrat begrüßt die angekündigten Erleichterungen für Geimpfte, kritisiert aber die pauschale Testpflicht für alle Schüler, die auch von vielen Eltern sehr kritisch gesehen werden. „Wenn dann, dann bitte nur Spucktests für die Schüler. Wir werden künftig versuchen, nur noch diese einzusetzen“, so Niedergesäß.

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