Das Landratsamt informiert

Das ist die Corona-Lage im Landkreis Ebersberg

Corona Balkendiagramm Landkreis Ebersberg 11. Januar 2021
+
Die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ebersberg

Das RKI meldet für den Landkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 196, das Landratsamt Ebersberg ermittelt einen Wert von 203. Damit gilt die 15-km-Regel für den Landkreis noch nicht

Zum Stand Montag, 11. Januar 2021, ist bei 410 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3954 Infektionen aufgetreten. 3462 Erkrankte sind wieder gesund, 82 sind leider verstorben.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 11. Januar, 0 Uhr bei 196,3. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 203,62. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Drei weitere Menschen aus dem Landkreis sind in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Ihre Geburtsjahrgänge: 1935, 1945 und 1949.

Für den Landkreis Ebersberg heute, 11. Januar, noch nicht aktiv ist die sogenannte 15-km-Regel, nach der sich Bewohner von Landkreisen und kreisfreien Städten, für die das RKI eine 7-Tages-Inzidenz ab 200 meldet, für touristische Tagesausflüge nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen dürfen. Die Regelung ist heute in Kraft getreten und die Inzidenz im Landkreis liegt gerade noch unter diesem Wert.

Das Impfzentrum weist darauf hin, dass alle, die einen Impftermin erhalten haben, auch geimpft werden. Es ist deshalb nicht nötig am Tag der Impfung mit großem zeitlichen Vorlauf ins Zentrum zu kommen. Grundsätzlich ist es einem reibungslosen Ablauf dort sehr zuträglich, wenn die vereinbarten Zeiten eingehalten werden. Doch auch wer sich verspätet, wird im Normalfall die Impfung bekommen.

Der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung für die Landkreise Erding, Freising und Ebersberg, Dr. Rainald Kaube, bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Sensibilität für die aktuelle Situation: „In den Krankenhäusern hat die Sicherstellung der Notfallversorgung aller Patientinnen und Patienten, mit oder ohne COVID-Erkrankung, oberste Priorität. Dazu müssen Einschränkungen, wie die Verschiebung planbarer und nicht absolut notwendiger Operationen sowie sehr eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten für Patienten hingenommen werden. Außerdem muss aktuell mit deutlich höheren Wartezeiten sowie längeren Transportzeiten in ein geeignetes, möglicherweise weiter entfernt gelegenes Krankenhaus gerechnet werden. Es wird verstärkt darauf geachtet, dass alle Behandlungen, die ambulant durchgeführt werden können, auch in dieser Form erfolgen um den Stationär-Bereich in den Krankenhäusern zu entlasten.“

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Asylhelferkreis Zorneding: „Wir brauchen kleinere Wohneinheiten“
Asylhelferkreis Zorneding: „Wir brauchen kleinere Wohneinheiten“

Kommentare