Corona-Update

Corona-App schlägt erstmals im Landkreis Alarm

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Auch heute gab es keine nachgewiesene Neuinfektion im Landkreis. Erstmals wurde bei einer Person via Corona-App auf ein Infektionsrisiko hingewiesen

Im Landkreis Ebersberg ist zur großen Freude des dortigen Krisenstabes auch heute, am Freitag, 26.6. kein nachgewiesener Fall an Infektionen mit dem Corona-Virus feststellbar gewesen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Landkreis 517 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 511 von ihnen sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben, liegt im Landkreis damit naturgemäß wieder bei 0,00. Im Schnitt wurden in dieser Woche im Diagnostikzentrum ca. 30 Abstriche täglich genommen. Bei den unterschiedlichen, vom Landratsamt betriebenen Hotlines haben täglich ca. 25 Personen um Rat gefragt. Insgesamt haben sich seit Beginn der Krise mehr als 13.000 Menschen an das Landratsamt gewandt.

So erfreulich diese Entwicklung ist, so sehr muss darauf hingewiesen werden, dass die Krise noch nicht vorüber ist. Nach wie vor besteht Ansteckungsgefahr, z.B. durch Menschen, bei denen die Erkrankung symptomfrei verläuft. In neun Schulen bzw. Kitas gibt es Kinder, die aufgrund unspezifischen Erkältungssymptomen zuhause geblieben sind. Die jeweilige Einrichtung bleibt solange geöffnet, bis eine entsprechend positive Testung stattfindet. Die jeweiligen Kinderärzte entscheiden, ob eine Testung der Kinder notwendig ist.

Einige Landkreisbürger haben den Wunsch, sich freiwillig und auf eigene Rechnung testen zu lassen, z.B., wenn sie eine Urlaubsreise antreten wollen. Dazu gibt es private Labors im Landkreis, die diese Dienstleistung anbieten. Auch Hausärzte haben diese Möglichkeit. Das Diagnostikzentrum darf diese privat veranlassten Untersuchungen aus rechtlichen Gründen leider nicht anbieten bzw. abrechnen.

Zum ersten Mal hatte gestern im Landkreis die Corona-Warn-App der Bundesregierung ausgelöst, d.h. diejenige Person, deren Mobilfunkgerät alarmiert wurde, hat das Gesundheitsamt aufgesucht. Die entsprechenden Nachverfolgungen sind angelaufen.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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