Das Landratsamt informiert

Corona-Update aus dem Landkreis Ebersberg 

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Die Zahl der infizierten Fälle mit Covid-19 steigt wieder. Das Landratsamt Ebersberg appelliert an die Vernunft jedes Einzelnen, dass sich der Virus nicht wieder vermehrt ausbreitet

Zum Stand Dienstag, 28. Juli 2020 gibt es 9 nachgewiesene Fälle einer Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 im Landkreis Ebersberg. Bisher sind im Landkreis insgesamt 534 Infektionen aufgetreten. 520 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. 45 Menschen stehen im Landkreis derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist auf 5,63 gestiegen. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. In der Kreisklinik gibt es derzeit keinen an Covid-19 erkrankten Patienten. 4 Verdachtsfälle werden dort behandelt.

Die mit Beginn der Ferien verstärkte Reisetätigkeit birgt ein erhöhtes Risiko von Infektionen mit SARS-CoV-2 im Landkreis, deshalb sollten Reisende freiwillige Testangebote zum Beispiel am Flughafen unbedingt nutzen. Urlauber, die nicht in einem Risikogebiet unterwegs waren, können sich kostenfrei beim Hausarzt testen lassen, auch wenn sie keine Krankheitssymptome haben.

Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich sofort und auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und dort 14 Tage in Quarantäne bleiben. In dieser Zeit darf man keinen Besuch empfangen. Außerdem muss man sich beim Gesundheitsamt Ebersberg melden, telefonisch unter der Nummer (08092) 823 680 oder per Mail mit der Adresse gesundheitsamt@lra-ebe.de. Für eine Beendigung der Quarantäne im Rahmen der Einreise-Quarantäne-Verordnung reicht der negative Befund einer SARS-CoV-2- PCR-Abstrich-Untersuchung aus einem fachärztlichen Labor als ärztliches Zeugnis aus, wenn der Abstrich höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen wurde. Der negative Befund muss dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.

Reist man aus einem Risikogebiet ein und missachtet diese Regelungen, muss man u.a. mit Bußgeldern in empfindlicher Höhe rechnen. Jeder einzelne trägt Verantwortung für sich und alle, mit denen er in Kontakt kommt. Das gilt ganz besonders für Menschen, die in Berufen mit Kontakt zu vielen anderen oder zu Risikogruppen arbeiten, etwa in Senioren- und Behinderteneinrichtungen, im Gesundheitswesen, in Schulen und Kindertagesstätten. Wer in diesen Bereichen tätig ist und dennoch vorhat in ein Risikogebiet zu reisen, sollte seinen Arbeitgeber darüber informieren.

Nur wenn alle weiterhin bewusst, konsequent und engagiert die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, kann eine zu rasante und unkontrollierbare Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 verhindert werden. Das gilt auch für Zusammenkünfte jeglicher Art im Freien und das gilt auch im Urlaub.

Auf der Homepage des Landratsamtes findet man unter www.lra-ebe.de Links zu vielen Informationen rund um „Corona“, z.B. darüber, welche Länder zu den Risikogebieten zählen.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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