Die Post in Zeiten von Corona

Postzustellung bleibt gesichert

+
Im Postfrachtzentrum ist Abteilungsleiter Florian Betz zuversichtlich, dass die Sortierung der Pakete weiterhin reibungslos erfolgt.

Im Postfrachtzentrum läuft die tägliche Sortierung der bis 450.000 Sendungen reibungslos. Auch die Frachtzeiten habe sich nicht verlängert.

Landkreis – „Die derzeit fehlenden Rush-Hour-Verkehre und die freie Fahrt auf der A99 bringen den Zustellern eine deutliche Zeitersparnis“, erklärte Betz, Abteilungsleiter stationäre Bearbeitung Pakete. 

Das aktuelle Frachtaufkommen entspricht in etwa dem, das sonst in der Vorweihnachtszeit bewältigt wird. Doch auf die Vorweihnachtszeit kann man sich ein halbes Jahr vorbereiten. „Durch die Corona-Krise stieg die Frachtmenge sehr ad hoc an“, so Betz. Auch die Sendungen unterscheiden sich von jenen in der Vorweihnachtszeit. „Der ‚Sperrgut‘-Anteil ist wesentlich höher“. Offensichtlich werden heuer südostbayerische Terrassen per Post neu möbliert. Auch italienische Nudelspezialitäten scheinen gefragt zu sein. 

Auffällig ist die gestiegene Zahl privater Sendungen. Hier gibt Betz den Tipp: „Das Paket sehr gut verpacken. Dann geht alles ratzfatz über die maschinelle Sortierung und kommt sicher an. Denn das Nachverpacken kostet Zeit.“ Um die Verkehrsspitzen abzuarbeiten hat man sich personell verstärkt, leistet auch Überstunden. An Urlaubssperre denkt man derzeit nicht, denn die Mitarbeiter sollen ihre Erholungszeiten haben, um fit für den Job zu sein, damit die Bevölkerung auch mit alltäglichem Bedarf versorgt werden kann. 

Ob etwas versendet werden kann, liegt nicht allein in Hand der DHL, sondern richtet sich nach den aufgrund des Coronavirus erlassenen Einschränkungen. Die Paketzustellung erfolgt jetzt ohne Kundenunterschrift. Tagesaktuelle Informationen sind unter www.dhl. de zu finden. ar

Auch interessant:

Meistgelesen

Kommentare