Corona-Test-Schulung für Jugendtrainer

Testen & spielen

Corona-Test-Schulung für Jugendtrainer im Landratsamt Ebersberg
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Kinder- und Jugendbetreuer von Vereinen im Landkreis wurden im Landratsamt geschult, einen Corona-Test an Kindern und Jugendlichen durch zu führen.

Im Landratsamt fand eine Schulung für Kinder- und Jugendtrainer statt. Sie sollen künftig Corona-Tests durchführen, damit die Kinder wieder ihrem Sport oder Hobby nachgehen können

Landkreis – Am sonnigen Sonntagmorgen tummeln sich Erwachsene einzeln und in Kleinstgrüppchen vor dem Landratsamt Ebersberg. Wessen Corona-Schnelltest negativ war, der konnte zum vereinbarten Termin ins Gebäude und dem Praxisteil der zweitägigen medizinischen Schulung, um künftig einen Schnelltest „mit dem bekannten Teststäbchen“ an unter 14-Jährigen durchführen und dokumentieren zu können. Der Einladung des Landkreises Ebersberg waren insgesamt 134 Kinderund Jugendtrainer und -leiter gefolgt.

Diese Veranstaltung soll es möglich machen, dass im Jugendbereich der Vereine Kinder und Jugendliche zusammenkommen können, um gemeinsam ihrem Sport und Hobby nachzugehen. Noch im jüngsten Sozialausschuss des Kreistages hatten sich einige Kreisräte besorgt darüber geäußert, dass besonders Kinder eingeschränkt sind, in Zeiten des Homeschoolings kaum Kontakt zu gleichaltrigen hätten. Auch dass Mitarbeiter des Kreisjugendamtes gar Fachfremd eingesetzt würden, wurde moniert. Die Schulung der Jugendtrainer und -leiter hatte Florian Robida, stellvertretender Kreisjugendamtsleiter und Teamleiter der pädagogischen Jugendhilfe, organisiert und geleitet. 

Im Landratsamt auf drei Etagen voneinander getrennt wurden das Testen gelernt. Jeder Teilnehmer erhielt einem weißen Schutzanzug sowie -brille und war nicht zuletzt mit einem Test-Set ausgestattet. Mundschutz, Handschuhe wie auch die geöffneten Fenster waren am Sonntag obligatorisch. Verteilt auf den verschiedenen Räumen begann der praktische Teil der medizinischen Schulung. Auf den Endgeräten wurde die Funktion der Software und der Kontakt zur Cloud geprüft.

Meist bildeten zwei Personen ein Team. Im Mittelpunkt stand das „bekannte Teststäbchen“ mit dem feinen Bürstchen an der Spitze. „Das Teststäbchen muss nicht solange in die Nase geschoben werden, bis die Testperson das Gefühl hat es geht nicht mehr weiter“, so die klare Ansage. Eine leichte Verdickung des Stäbchens gibt an, wie weit der Tester in die Nase vordringen sollte, um das Testmaterial durch mehrfaches Drehen entnehmen zu können. Doch was, wenn nicht genügend Nasensekret vorhanden ist? „Dann sollte die zu testende Person sich zwei-, dreimal kräftig schnäuzen, das haben wir gestern in der Theorie gelernt“, so die Antwort eines Teilnehmers. Doch bevor das Testen beginnt, muss der Tester auch die Kapuze des Schutzanzuges sowie die Schutzbrille aufsetzen, denn wenn die Testperson nießen sollte, muss der Tester geschützt sein. Das Stäbchen mit dem Nasensekret wird in den mit der Lösung vorbereiteten Behälter gesteckt, aus dem dann der Teststreifen betropft wird.

Dann wird das Teststäbchen weggeworden. Einfach so? Nein, wenn man es wieder in die Verpackung gibt und so wegwirft, kommt es mit nichts anderem in Kontakt. Das Ergebnis, ob negativ oder positiv, entscheidet über die Teilnahme an der Jugendarbeit. Bis zu einer Viertelstunde kann es dauern, um zu wissen, ob man gemeinsam und koordiniert der Freizeitgestaltung folgen darf. Über das Ergebnis werden die Eltern automatisch informiert. ar

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