Corona-Update am 20. Januar 2021

„Click&Collect“ auch bei Büchereien möglich

Corona-Update am 20. Januar 2021
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Corona-Update am 20. Januar 2021

Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist

Zum Stand Mittwoch, 20. Januar ist bei 432 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4276 Infektionen aufgetreten. 3737 Erkrankte gelten als geheilt, 107 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 395 Landkreisbewohner.

Zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infizierung mit dem Corona-Virus sind hinzugekommen. Betroffen sind eine Frau und ein Mann mit den Geburtsjahrgängen 1930 und 1933.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 20. Januar, 0 Uhr bei 180,3. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 177,21.

Am Dienstag sind insgesamt 669 Landkreisbewohner über das Diagnostikzentrum auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus getestet worden - inklusive 318 Tests im Rahmen der Reihentestungen in Senioreneinrichtungen.

Unterdessen zeichnet sich eine Lösung ab für die Öffnung der Büchereien mit einem System anlog zu „Click&Collect“ im Einzelhandel. „Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist (insb. FFP2-Maskenpflicht für Abholer, Mindestabstand, Hygienekonzept, keine Ansammlungen von Wartenden)“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei zur heutigen Sitzung des Bayerischen Kabinetts. Landrat Robert Niedergesäß möchte das im Landkreis umgehend vollziehen. „Lesen ist in der Zeit des Lockdowns eine sinnvolle und bereichernde Beschäftigung, von der besonders auch Kinder und Jugendliche profitieren und lernen. Nicht zu vergessen ist auch der soziale Aspekt. Nicht alle Eltern haben in diesen Tagen die Ressourcen ständig neue Bücher zu kaufen“, so der Landrat.

Seit gestern gelten neue Regelungen für die Einreise aus Gebieten mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzwerte oder durch verbreitetes Auftreten bestimmter Varianten von SARS-CoV-2. Letzteres betrifft ganz Brasilien, Großbritannien, Nordirland und gesamt Irland sowie Südafrika. Neben der allgemeinen Test- und Nachweispflicht

sind für Einreisen aus diesen besonderen Risikogebieten spezielle Maßnahmen vorgesehen. Die Reisenden sind verpflichtet, bereits bei der Einreise einen Nachweis über ein negatives Testergebnis oder entsprechendes ärztliches Zeugnis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitzuführen. Genauere Informationen dazu findet man auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de. lra

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