Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 15. Januar 2021

Situation in Senioreneinrichtungen entspannt sich

Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 15. Januar 2021
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Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 15. Januar 2021

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 15. Februar, bei 32,7.  

Zum Stand Montag, 15. Februar 2021 ist bei 147 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen, zum Vortag kamen 5 neue Fälle dazu. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4634 Infektionen aufgetreten. 4335 Erkrankte gelten als geheilt, 152 sind leider verstorben. 220 Landkreisbewohner sind zurzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 15. Februar, 0 Uhr bei 32,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 14. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 36,68.

In der Kreisklinik werden derzeit acht Patienten mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 behandelt. Vier von ihnen kommen aus dem Landkreis. Keiner liegt auf der Intensivstation. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit vergangenem Dienstag 2427 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht worden. Positive Test-Ergebnisse werden auf Mutationen untersucht. Es dauert jedoch ca. vierzehn Tage, bis diese aufwändigeren Untersuchungen abgeschlossen sind. Die Quarantänezeiten verlängern sich in den Verdachtsfällen. Aktuell liegt im Landkreis noch kein Fall einer bestätigten Infizierung mit einem der bekannten mutierten Formen des Corona-Virus vor.

Die Nummer des Bürgertelefons (08092) 85 16 16 haben im gleichen Zeitraum 326 Anrufer gewählt, 32 haben sich an die Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685 gewandt.

5366 Gespräche unter der Nummer (08092) 863 140 meldet das Impfzentrum für die Zeit seit letztem Dienstag.

Fast 26.000 Menschen aus dem Landkreis haben sich inzwischen über www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren lassen. In dieser Zahl nicht enthalten sind die Landkreisbewohner, die bereits einen Termin für eine Impfung erhalten haben.

4253 Erstimpfungen und 2478 Zweitimpfungen sind bisher im Landkreis erfolgt.

Morgen werden im Landkreis 150 Dosen des Impfstoffs von Biontech für Erstimpfungen erwartet und 510 für Zweitimpfungen. Am Freitag rechnet man mit 50 Dosen des Biontech-Impfstoffs für Zweitimpfungen und 550 für Erstimpfungen. Die Impfvorschläge für den Biontech Impfstoff kommen ausschließlich über die Registrierungssoftware des Freistaats Bayern.

Darüber hinaus sollen 700 Dosen des Impfstoffs von Astra Zeneca für Erstimpfungen eintreffen. Für letztere können sich Berechtigte der Priorität 1, die jünger sind als 65 Jahre und unter bestimmten Vorerkrankungen leiden im Impfzentrum unter der Nummer (08092) 86 31 40 anmelden. Bessere Chancen, das Callcenter zu erreichen hat man in den Randzeiten, z.B. von 6.00 – 8.30 Uhr oder nach 17.00 Uhr.

Entspannt hat sich unterdessen die Situation in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Infektionen im Landkreis beträgt aktuell 6,1 Prozent. Nur 1,65 Prozent der Testergebnisse, die dort im Rahmen der Reihenuntersuchungen durchgeführt wurden, waren zuletzt positiv. Aus diesem Grund und weil die Impfungen in den Heimen inzwischen abgeschlossen sind, wird die Allgemeinverfügung, die Tests aller Bewohner mehrmals wöchentlich gefordert hat, nicht mehr über diese Woche hinaus verlängert.

Seit heute Nacht 0 Uhr gelten die Änderungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen Verordnung. Damit wird die Ausgangssperre ab 21.00 Uhr bei einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 aufgehoben, dies ist im Landkreis Ebersberg der Fall. Ab Montag, 22. Februar ist an den Grundschulen und für die Abschlussklassen wieder Wechselunterricht möglich mit entsprechenden Hygienemaßnahmen. Kindertagesstätten sind ebenfalls wieder geöffnet – mit bestimmten Vorgaben. Musik- und Fahrschulen dürfen unter Schutzauflagen öffnen. Strengere Auflagen würden erst wieder ab einer Inzidenz von über 100 gelten, davon ist der Landkreis Ebersberg derzeit weit entfernt. Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de in der Rubrik Corona-Informationen.

Firmen aus dem Landkreis, deren Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter über die Landesgrenze in den Landkreis pendeln oder zur Erledigung von Aufgaben zwingend grenzüberschreitend unterwegs sind, müssen ihnen eine Bescheinigung darüber ausstellen, dass ihre Reise über die Grenze für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe unabdingbar ist. Diese Bescheinigung müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei jedem Grenzübertritt vorweisen. Sie muss im Vorfeld der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zur Prüfung vorgelegt werden. Beim Landratsamt Ebersberg kann man das per E-Mail mit der Adresse corona-einreise@lra-ebe.de tun. Folgendes soll das Dokument enthalten: Name und Vorname, KFZ-Kennzeichen, Betrieb mit Anschrift, Verantwortlicher

für Rückfragen inclusive Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Begründung der Systemrelevanz des Mitarbeiters bzw. der Mitarbeiterin. Die Kreisverwaltung leitet die Bescheinigung an die Regierung von Oberbayern weiter und von dort geht sie an die Bundespolizei. Die entsprechenden Kontrollen an den Grenzen werden bereits ab diesem Mittwoch durchgeführt.

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