Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 23. Februar 2021

Lage in den Pflegeeinrichtungen hat sich beruhigt

Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 23. Februar 2021
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Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 23. Februar 2021

Infektionen treten nur vereinzelt auf. Derzeit sind insgesamt drei Bewohner positiv getestet und vier Mitarbeiter.

Am Dienstag, 23. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis drei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag vier neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 138 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 4694 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4395 gelten als geheilt, 161 sind leider verstorben. 168 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 23. Februar, 0 Uhr bei 39,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 22. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 38,92. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In einem aktuellen Schreiben des Bayerischen Gesundheitsministeriums wurde das Gesundheitsamt darüber informiert, dass das positive Ergebnis eines sogenannten vPCR-Tests (variantenspezifisches PCR-Verfahren) bei der britischen Virusvariante so aussagekräftig ist, dass der Nachweis damit gegeben ist. Eine zeitlich intensive Genomsequenzierung ist nicht mehr erforderlich. Bislang hatten im Landkreis drei Personen positive vPCR-Test-Ergebnisse auf die britische Variante.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 11 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Sieben von ihnen kommen aus dem Landkreis. Eine an Covid-19 erkrankte Person muss auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Die Pflegeleitung der FÜGK berichtet in der heutigen Sitzung des Krisenstabs, dass sich die Lage in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen beruhigt hat. Infektionen treten nur vereinzelt auf. Derzeit sind insgesamt drei Bewohner positiv getestet und vier Mitarbeiter.

Das Durchschnittsalter der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen beträgt im Landkreis 84 Jahre. Drei Viertel von ihnen sind in Heimen verstorben, etwas über 20 Prozent in einer Klinik und etwa drei Prozent zuhause.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit letztem Freitag 886 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht.

Am Corona-Bürgertelefon (08092) 85 16 16 haben sich im gleichen Zeitraum 225 Anrufer informiert. 26 waren es bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685.

1935 Anruferinnen und Anrufer haben sich unter der Nummer des Impfzentrums (08092) 863 140 informiert.

Über das Impfzentrum Ebersberg haben bisher 6204 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 3466 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 4,3 Prozent. Erstmals mitberücksichtigt sind 461 Impfungen von Personal der Kreisklinik.

Für heute werden 780 Dosen Erst- und Zweitimpfstoff der Firma Biontech erwartet, am kommenden Freitag 768. Dann sollen auch 300 Dosen des Impfstoffs von Moderna eintreffen und 1100 des Vakzins von Astrazeneca.

Ein Thema in der Sitzung des Krisenstabs war die aktuelle Begrenzung der Anzahl der Menschen, die an einer Beerdigung teilnehmen dürfen. Da Begräbnisse im Außenbereich stattfinden und allen, die dem Verstorbenen nahestanden, die Möglichkeit zu einem Abschied in würdigem Rahmen gegeben werden sollte, sieht man hier Handlungsbedarf. Landrat Robert Niedergesäß lässt derzeit eine entsprechende Lockerung der aktuell noch engen Bestimmungen mit der Regierung von Oberbayern abstimmen.

Heute sind zur weiteren Unterstützung der Impfaktion für Menschen über 80 Jahre 5000 Anmeldekarten des Bayerischen Gesundheitsministeriums eingetroffen. Diese Karten sollen über geeignete örtliche Strukturen (z.B. Apotheken, Hausärzte, Seniorenanlaufstationen) verteilt werden. Die Seniorinnen und Senioren können auf der Karte ihren Namen, Tel.-Nr. und Postleitzahl vermerken und diese im beigefügten und bereits mit Adresse des Impfzentrums versehenen Umschlag kostenlos und mit einer Rückrufbitte an das Impfzentrum zurücksenden. Die Kosten für Produktion und Versand übernimmt der Freistaat. lra

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