Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 29. Januar 2021

Immer noch zu wenig Impfstoff

Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 29. Januar 2021
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Corona-Update für den Landkreis Ebersberg am 29. Januar 2021

Nichtsdestotrotz läuft die Planung und Organisation der Impfungen im Landkreis weiter.

Zum Stand Freitag, 29. Januar 2021 ist bei 303 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4449 Infektionen aufgetreten. 4029 Erkrankte gelten als geheilt, 127 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 312 Landkreisbewohner.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 29. Januar, 0 Uhr bei 93,3. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 28. Januar ergibt sich eine Inzidenz von 93,82. Dass er weiter unter 100 bleibt, bestätigt die positive Tendenz der vergangenen Tage.

In der Kreisklinik werden derzeit 22 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, 17 sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Zwei von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es vier Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit vergangenem Dienstag 2269 Menschen auf eine Corona-Infizierung getestet. 1007 Abstriche erfolgten in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen.

Am Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes mit der Nummer (0 80 92) 85 16 16 haben sich im gleichen Zeitraum 303 Anrufer beraten lassen. 31 Beratungskontakte hatte die Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (0 80 92) 82 36 85.

4291 Anrufe verzeichnete die Hotline des Impfzentrums seit Dienstag. Man erreicht sie unter der Nummer (0 80 92) 86 31 40.

Zum Stand 29. Januar 2021 wurden im Landkreis insgesamt 3201 Erstimpfungen durchgeführt. 2289 davon haben Landkreisbürger erhalten, die über 80 Jahre alt sind. 995 ist die Gesamtanzahl der Zweitimpfungen. 828 der zweifach Geimpften sind älter als 80 Jahre. Rund 350 Impfdosen wurden der Kreisklinik zur Verfügung gestellt.

Nach wie vor erhält der Landkreis zu wenig Impfstoff. Heute, Freitag wurden 495 Impfdosen für Zweitimpfungen geliefert. Auch in der kommenden Woche ist fast ausschließlich Impfstoff für Zweitimpfungen angekündigt.

Nichtsdestotrotz läuft die Planung und Organisation der Impfungen im Landkreis weiter. Bei der Hotline des Impfzentrums können sich nun auch Landkreisbürgerinnen und –bürger melden, die über 80 Jahre alt sind und ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Ihr Impfwunsch wird erfasst und sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, erhalten sie Nachricht und werden dann über mobile Impfteams zuhause geimpft.

Über das Online-Portal www.impfzentren.bayern haben sich inzwischen 18588 Landkreisbürger aller Altersgruppen zu einer Impfung angemeldet. Berechtigte Bürgerinnen und Bürger der höchsten Priorität, die technische Probleme haben, wie etwa fehlende E-Mail oder Handy oder keinen Empfang oder Bedienprobleme können sich ebenfalls an das Callcenter wenden. Die Eintragung im Registrierungsportal wird dann von dort erledigt.

Die Terminvergabe über das Impfportal Bayern läuft nicht zufriedenstellend. Der Landkreis braucht dringend die Daten der Ebersberger Bürger, denn es ist ein Unding, wenn von der Software Termine vergeben werden und im Impfzentrum nicht bekannt ist, wer kommt. „Stand heute kam noch kein einziger Kontakt über das Registrierungsportal zustande. Wer darüber einen Termin bekommen hat, ist dem Impfzentrum nicht bekannt. Das muss schnellstens geändert werden“ so Landrat Robert Niedergesäß. lra

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