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Corona im Landkreis: das sind die aktuellen Entwicklungen

Geöffneter Mund wird mit einem Wattestäbchen auf Corona-Viren getestet
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315 Personen wurden am Freitag in Erding getestet.

302 Menschen sind akutel im Landkreis mit Corona infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht an

Zum Stand Dienstag, 3. November, ist bei 302 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1320 Infektionen aufgetreten. 1008 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 1251 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist noch einmal leicht gestiegen und liegt nun bei 164,01. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Die aktuellen Zahlen zu Corona im Landkreis Ebersberg vom 3. November 2020

Über das Diagnostikzentrum wurden am Montag, 2. November, 276 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht. Technische Probleme in dem Labor, das die Proben auswertet, haben zu einem Rückstand bei den Meldungen über die Testergebnisse geführt und damit zu längeren Wartezeiten bei den Getesteten. Die Rückstände werden derzeit aufgearbeitet.

Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 60 Ratsuchende gewählt. Die Hotline wird in dieser Woche täglich bis 16.00 Uhr geöffnet sein. Damit reagiert das Landratsamt auf die vergleichsweise hohe Zahl der Anrufe derzeit.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Covid-19-Patient auf der Intensivstation behandelt. Bei siebzehn Patienten besteht der Verdacht auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2.

Das sind die Zahlen vom Vortag

Die aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis Ebersberg vom 2. November

In den vergangenen zwei Wochen sind an den Schulen im Landkreis insgesamt 46 Infektionsfälle aufgetreten. Betroffen waren alle Schularten.

In einem aktuellen Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wird folgende Vorgehensweise bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 empfohlen: Wenn die KP1 keine Symptome hat, die auf eine Erkrankung hinweisen, wird sie nur einmal getestet und zwar möglichst im Zeitraum von fünf bis sieben Tagen, nachdem der sogenannte Indexfall positiv getestet wurde. Die Quarantänedauer für KP 1 in Familien und aus gemeinsamen Haushalten, die selbst keine Symptome zeigen, beträgt vierzehn Tage ab Symptombeginn beim Primärfall beziehungsweise ab dessen positivem Test. Durch diese Empfehlung des RKI wird eine deutliche Reduktion der individuellen und gesamten Quarantänedauer in Haushalten erreicht.

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