Corona-Update

4 neue Todesfälle im Landkreis Ebersberg

Der Stand der Corona-Zahlen im Landkreis Ebersberg am 14. Januar 2021
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Der Stand der Corona-Zahlen im Landkreis Ebersberg am 14. Januar 2021

Erstmals ist wieder ein Landkreisbürger mit einer Corona-Infizierung verstorben, der unter sechzig Jahre alt war.

Zum Stand Donnerstag, 14. Januar ist bei 476 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4075 Infektionen aufgetreten. 3511 Erkrankte gelten als geheilt, 88 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 In Quarantäne befinden sich aktuell 315 Landkreisbewohner.

Vier weitere Todesfälle sind hinzugekommen aus den Geburtsjahrgängen 1925, 1929, 1946 und 1966. Erstmals ist wieder ein Landkreisbürger mit einer Corona-Infizierung verstorben, der unter sechzig Jahre alt war.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 14. Januar, 0 Uhr bei 228,3. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 219,60. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Nach der Genehmigung durch die Regierung von Oberbayern tritt ab kommenden Montag die Allgemeinverfügung in Kraft, nach der in den kommenden drei Wochen die Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und Seniorenresidenzen zweimal wöchentlich mit einem sogenannten PCR-Test auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet werden müssen. Ziel ist es, die weitere Ausbreitung von Infektionen vor allem in den stationären Pflegeeinrichtungen zu verhindern.

Ein beträchtlicher Anteil der Fallzahlen im Landkreis ist den Heimen zuzurechnen. Waren zum 1. Januar 2021 91 Bewohner und 69 Mitarbeiter in 6 Einrichtungen positiv getestet, so waren es eine knappe Woche später am 7. Januar 2021 bereits 124 Bewohner und 93 Mitarbeiter. Bis 10. Januar 2021 ist die Zahl der betroffenen Bewohner dann auf 144 angestiegen und die der Mitarbeiter auf 100 verteilt auf acht Einrichtungen. In den vergangenen Wochen (Zeitraum 22.11.2020 bis zum 10.1.2021) wurden 56 Todesfälle in Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion in Heimen gemeldet.

Vor dem Hintergrund der weiterhin auch allgemein sehr hohen Infektionsdynamik hat der Ministerrat in Bayern eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel beschlossen. Sie gilt ab Montag, 18. Januar 2021 für alle ab

fünfzehn Jahren. Dann muss man als Kunde zum Beispiel im Supermarkt, in der Apotheke, beim Optiker oder auch im Tierfachgeschäft eine FFP2-Maske tragen. Ebenso bei der Fahrt mit Bus oder Bahn. Jedoch soll in der Anfangswoche zunächst auf Sanktionen und Bußgelder verzichtet werden. lra

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