Corona-Update Landkreis Ebersberg am 18. Januar 2021

13 neue Todesfälle seit Freitag

Corona-Update Landkreis Ebersberg am 18. Januar 2021
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Corona-Update Landkreis Ebersberg am 18. Januar 2021

Das Landratsamt informiert zum Corona-Virus im Landkreis Ebersberg

Zum Stand Montag, 18. Januar 2021 ist bei 445 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4.221 Infektionen aufgetreten. 3.673 Erkrankte gelten als geheilt, 103 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 389 Landkreisbewohner.

Seit vergangenem Freitag sind dreizehn neue Todesfälle gemeldet worden. Sie sind zwischen dem 22. Dezember 2020 und dem 16. Januar 2021 verstorben. Die Geburtsjahrgänge liegen zwischen 1925 und 1942 mit Schwerpunkt in den 1930er Jahren. Betroffen sind neun Frauen und vier Männer. Wiederum neun von ihnen sind in Senioreneinrichtungen verstorben, vier in Kliniken. Das Gesundheitsamt erhält die Meldungen und die Dokumente zu Sterbefällen immer wieder mit relativ großer zeitlicher Verzögerung, so dass die neuen Fälle in der Statistik nicht automatisch bedeuten, dass sie seit der letzten Veröffentlichung der Zahlen verstorben sind. Wegen des hohen Infektionsgeschehen in den Senioreneinrichtungen hat der Krisenstab letzte Woche angeordnet, dass die Pflicht, sich zweimal pro Woche testen zu lassen, die für die Beschäftigten dort besteht, auch auf die Bewohner ausgedehnt wird. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde von der Regierung von Oberbayern genehmigt.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 18. Januar, 0 Uhr bei 165,7. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 187,64. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 23 Patienten behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. 14 von ihnen kommen aus dem Landkreis. Zwei Corona-Patienten müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt in der Klinik 17 Verdachtsfälle.

Der Vertreter der Hausärzte im Krisenstab des Landkreises, Dr. Marc Block informiert, dass der Impfstoff der Firma Biontech nun als fertig vorbereitete Spritze transportiert werden darf. Damit ist es grundsätzlich möglich Personen zuhause zu impfen, die zwar der höchsten Prioritätsstufe angehören, denen es aber nicht mehr möglich ist zum Impfzentrum zu kommen. Im Impfzentrum wird dazu derzeit ein Konzept erarbeitet. Begonnen werden kann mit diesen Impfungen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, auch wenn die Impfungen in den

Heimen dann noch nicht abgeschlossen sind. Es besteht die Möglichkeit, die derzeit zwei Impfteams auf fünf Impfteams zu erweitern.

Heute Nachmittag (Montag, 18. Januar) haben Gemeinden die Möglichkeit am Lager des Landkreises FFP2-Masken abzuholen, die sie dann an pflegende Angehörige und bedürftige Menschen abgeben können.

Landkreisbürgerinnen und –bürger über achtzig, die ein Schreiben des Landrates erhalten haben, das sie auf ihre Berechtigung zur Impfung gegen das Corona-Virus aufmerksam macht, sollten bei Fragen und zur Vereinbarung eines Termins bei der Hotline des Impfzentrum anrufen. Insbesondere ist auch ein Hinweis wichtig, falls Personen ihre Wohnung nicht mehr verlassen können und daher auf eine Impfung durch ein mobiles Impfteam angewiesen sind. Dann müssen die Termine entsprechend koordiniert werden. Die Nummer: (08092) 86 31 40.

Das nächste Treffen des Corona-Krisenstabs ist für morgen, Dienstag, 19. Januar im Landratsamt geplant. lra

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