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CSU-Delegierte nominieren Huber und Dahms

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Susanne Linhart Walentina Dahms und Thomas Huber.
Viel Erfolg wünschte die scheidende Bezirksrätin Susanne Linhart (li.) den beiden Kandidaten Walentina Dahms und Thomas Huber. © hr

Fast einstimmig wird Thomas Huber zum dritten Mal Landtagskandidat, Walentina Dahms erstmals Bezirkstagskandidatin

Parsdorf – „Wenn’s anders geht, soll man es auch anders machen“, so Thomas Hubers klare Worte zum brandaktuellen Bahn-Thema „Trasse-Limone“. Mit je 98,8 Prozent der Kreis-Delegierten-Stimmen wurde Thomas Huber zum dritten Mal als CSU-Landtagskandidat aufgestellt und Walentina Dahms erstmals als Bezirkstagskandidatin. Beide wollen nach der Landtags- und Bezirkstags-Wahl 2023 sich für die Bürger im Landkreis einsetzen.

Bereits über zwei Legislaturperioden im Bayerischen Landtag hinweg hat Thomas Huber sich einen Namen gemacht. Er, aktuell sozialpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, mischte sich aktiv ins Zustandekommen der Sozialen Gesetzgebung ein und hinterfragte die Praktikabilität der Reformen. Mit den Betroffenen reden, nicht über sie reden, so sein Credo.

Nein, vorstellen brauchte er sich den Delegierten eigentlich nicht. Dennoch schöpfte er seine Redemöglichkeit „über 46,35 Minuten“, so Versammlungsleiterin Katrin Alte, voll aus. Er kritisierte die aktuelle Bundespolitik und nannte Ziele, die angegangen werden müssten. Darunter waren die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum und auch der Situation angepasste Notfallpläne seien zu erarbeiten. Um im Jahr 2030 klimaneutral zu werden müssten Voraussetzungen geschaffen werden.

Natürlich blieb das im Landkreis brandaktuelle Bahn-Thema „Trasse-Limone“ nicht unbehandelt. Er forderte, dass eine bürger- und landschaftsverträgliche Trasse errichtet werde. Er dankte allen, die ihn in der Vergangenheit in teils schweren Zeiten unterstützt hatten und beteuerte, „gerne die Arbeit für den Landkreis im Bayerischen Landtag fortzusetzen“. „Wichtig ist, dass wir an einem Strang ziehen und den Menschen vermitteln, dass wir die besseren Rezepte für die Bewältigung der aktuellen Krisen haben“, so Thomas Huber.

Die Aufgaben des Bezirkstages mehr in der Öffentlichkeit bekannt machen will Walentina Dahms. Unbekannt ist Dahms in ihren Gremien nicht. So fungiert sie als Markt Schwabens zweite Bürgermeisterin, ist Mitglied im Kreistag und Kreisvorsitzende der Frauen-Union sowie stellvertretende Bezirksvorsitzender der Mittelstandsunion.

Mit einem Listenplatz kandidierte sie bereits bei der Bezirkstagswahl 2018. Nicht mehr für den Bezirkstag kandiert Susanne Linhart. Sie war über zwei Wahlperioden hinweg Bezirksrätin in Oberbayern und bescheinigte Dahms großes Engagement. ar

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