Neujahrsempfang Zorneding

Do san mia dahoam!

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Der „A Capella-Chor“ verneigt sich vor dem geneigten Zornedinger Publikum

Zornedings Feierrausch hat jetzt erst mal eine Pause eingelegt.

Zorneding – Doch quasi zum Höhepunkt auch im Hinblick auf das 1200-Jährige, diente der Jahresempfang als genussreicher Ausstieg.„Vom Ernst des Lebens halb verschont, ist der, der in Zorneding wohnt“, so lobte Gastgeber Piet Mayr anhand dieser etwas abgewandelten Form eines Eugen Roth-Zitats das Zusammenleben in der Gemeinde auch im vergangenen Jahr. „Do san mia dahoam!“, so sein Leitgedanke. Dass er dies auch für 2014 den rund 700 Anwesenden (und den Nichtanwesenden freilich auch) wünschte, war nicht überraschend. Doch der Bürgermeister betonte deutlich, dass dieses positive Lebensgefühl in Zorneding nicht als selbstverständlich angesehen werden dürfe. Denn nur das aktive Zusammenleben, das Miteinander und besonders die Hilfsbereitschaft würden einen Großteil dazu beitragen. Mayr sprach von hilfreichen Menschen, die Geber, ob ehrenamtlich oder einfach so. Und davon gebe es in der Gemeinde glücklicherweise viele. Geber, so hätten Hirnforscher bewiesen, werden immer wieder mit kleinen Glücksmomenten belohnt. Somit sei das Ehrenamt eine verlässliche Quelle der Zufriedenheit. Die Forscher behaupten, dass Geber mehr Lebensfreude und Selbstachtung besitzen als Nehmer. Nur, so „warnte“ Mayr, sollte man auch bei allem Engagement den Burn-Out nicht auf die leichte Schulter nehmen. 800 Stunden jährlich für Ehrenamtstätigkeit sei die absolute Obergrenze. Der Redner meinte in der Mairsamerhalle eigentlich alle Zornedinger, die sich engagiert haben und es weiter tun werden, doch besonderes Augenmerk wurde auch auf die Anstrengungen im 1200-Feierjahr gelegt. Mayrs Neujahrsansprache war vom zeitlichen Umfang her wirklich im Rahmen. Im selbigen sorgte der örtliche Kammerchor „A Cappella“ für hochwertige musikalische Verschnaufpause. Da konnte man es gut verkraften, dass die Getränke erst anschließend zugänglich waren. Das Warten sollte sich lohnen, denn die örtlichen „Food Artists“ hatten allerfeinste Leckerlis vorbereitet. Mini-Brezensemmeln mit Leberkäs oder Obatzda, Fingerfood asiatisch und einfach international, Süßes ebenso wie scharfe Sachen. Alles in kleinen Häppchen, die vom Catering-Personal wie auf einem Gala-Dinner serviert wurden. Mit Sektvariationen wurde begonnen, und es mundete sichtlich. Die ansprechenden Tisch-Gestecke wurden von Piet Mayr offiziell zur Mitnahme frei gegeben – doch gegen einen kleinen, symbolischen Obolus zu Gunsten der örtlichen Tafel hatte er natürlich nichts einzuwenden. Hier war es wie bei den alljährlichen Ehrungen und Auszeichnungen (Bericht folgt): Ein Nehmen, aber eben auch ein Geben...osw

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