„Make the world a better place“

Die „Faire Woche“ in Grafing: Informativ, überzeugend und berührend

Viele Gäste bei der Fairtrade Woche in Grafing
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Viele Gäste schauten in der Stadthalle Grafing vorbei, um sich zu informieren und den Film „Make the world a better place“ anzuschauen

Fairtrade in Grafing: das fünfte Mal fand die Faire Woche mit Vorträgen und Produktangeboten statt

Grafing – Fairtrade ist in Grafing ein eingespieltes Team, denn bereits fünfmal gestalteten der Fair Weltladen und Rewe Gruber in „der kostbar“ die Faire Woche mit Vorträgen und Produktangeboten. Corona-bedingt wich man heuer in die Stadthalle aus, wo Bürgermeister Christian Bauer die Verantaltung eröffnete und für 82 Gäste die Zuschauerstühle mit Abstand aufgestellt waren.

Der Film „Make the world a better place“ informierte und berührte die Gäste. Gezeigt wurde, dass nicht immer in der Textil- und Agrarproduktion die Arbeitsbedingungen menschenfreundlich sind sowie die Herstellung der Produkte nachhaltig ist. Fairtrade macht es möglich, dass sich Produktionsmitarbeiter für eine gerechte Arbeitswelt in ihren Ländern vor Ort zusammenschließen können, Frauen und Männer gleichberechtigte Kollegen sein dürfen, ohne dabei dauerhaft Repressalien erleiden zu müssen. Die Zusammenarbeit mit Fairtrade gewährleistet einen hohen sozialen und ökologischen Standard für Produzenten und Umwelt. „Einfach auf das Logo ‚Fairtrade‘ achten!“ betonte Martin Gruber und versicherte, „Fairtrade-Waren sind keine teureren Produkte“.

Für „Fair Weltladen Grafing“-Mitbegründer Uwe Peters steht die Information der Konsumenten ganz oben auf der Agenda, denn wer informiert ist, der kann auch gezielt einkaufen.

Seitens des Katholischen Kreisbildungswerk wird sich dessen Vorsitzender Hubert Schulze weiterhin für das Thema „Fairtrade“ stark machen und begrüßte es, wenn von Grafing aus sich die Idee im Landkreis ausbreiten werden wird. Allerdings wird man sich aufgrund der Corona-Situation verstärkt bemühen, sich für die Teilnehmer technisch noch breiter aufzustellen. Gäste, die den Film angesehen hatten, erörterten vor der Stadthalle mit den lokalen Produktanbieten die unterschiedlichen Situationen, wie beispielsweise den Kleinbauern durch „Fairtrade“ ökonomische, soziale und ökologische Alternativen aufgezeigt werden - ar

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