EHC Klostersee belegt Torhüter-Position

Gräubig bleibt - Hemmerle geht

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Torhüterin Lisa Hemmerle, die künftig dem Bayernliga-Kader des EHC Klostersee nicht mehr angehören wird.

Dominik Gräubig bleibt weiter die „Nummer Eins“

Grafing – Das teilte der Grafinger Eishockey-Bayernligist vor ein paar Tagen mit. „Wir freuen uns, dass Dominik verlängert hat und weiterhin unser Tor hüten wird. Er war ein wichtiger Faktor auf dem Weg in die Playoffs in der vergangenen Saison“, betonte Trainer Dominik Quinlan. Besonders in der zweiten Saisonhälfte hatte sich Gräubig stark in Szene setzen können und wurde mit reichlich Einsatzzeit belohnt. Mit einem Gegentorschnitt von 2,80 über die gesamte Spielrunde inklusive Playoffs hinweg gehörte der Keeper der Rot-Weißen zu den Top-Fünf-Goalies der Liga. 

Als Backup hinter dem „Vielspieler“ wird Rudi Schmidt aus der EHC-U20 lizenziert, der zuletzt bereits als dritter Puckfänger im erweiterten Kader stand. „Nach sehr guten Leistungen im vergangenen Jahr hat sich Rudi diesen nächsten Schritt verdient und wird auch zu Einsätzen im Seniorenbereich kommen. Der Verein braucht solche jungen und ehrgeizigen Spieler, um unser Staffing aus den eigen Reihen zu realisieren“, betonte EHC-Vorstand Engelbert Remiger. 

Nicht mehr im Klosterseer Team stehen wird dagegen Lisa Hemmerle, wie Präsident Sascha Kaefer ergänzte: „Ich persönlich kenne Lisa schon viele, viele Jahre und es war für die Verantwortlichen ein sehr schwere Entscheidung, sie nicht mehr in den Kader zu berufen. Gerade beim Wiederaufbau aus der Bezirksliga nach oben hat sie den Verein sehr unterstützt, war DAS weibliche Gesicht unseres Teams und auch medialer Sympathieträger sowie oft in der Kabine ein ausgleichender Faktor. Wir wünschen Lisa privat, sportlich und beruflich nur das Allerbeste.“ 

Möglicherweise wird der EHC Klostersee noch einen weiteren jungen Torhüter lizensieren, um wieder ein Dreier-Team aufbieten zu können, was gerade auch im Fall von Verletzungen nötig werden könnte. Neben dem gemeinsamen Mannschaftstraining werden die Torhüter wieder durch den DEB-Torwarttrainer Sigi Harrer sowie den ehemaligen EHC-Goalie Lukas Steinauer, aktuelle Stammkeeper der Starbulls Rosenheim, spezifisch auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. 

World Tournament in Zell am See mit zwei EHC-Talenten 

Die Wochen nach dem Ende der Punkterunde nutzten die Eishockeyverbände jährlich, um ihren Auswahlmannschaften bei Turnieren den Vergleich mit der Konkurrenz aus dem In- und Ausland zu ermöglichen. Der Bayerische Eissportverband (BEV) entsandte zum Ende der Osterferien hin eine Auswahl mit Zwölfjährigen (oder Talenten, die in diesem Jahr dieses Alter noch erreichen) nach Zell am See (Österreich) zum 28. World Tournament, einem der größten Eishockeyturniere für Nachwuchsmannschaften in ganz Europa speziell für die Altersklassen der Jahrgänge 2006/2007. Vom EHC Klostersee waren Torhüter Lasse Dietzschold und Stürmer Gregor Stocker in das BEV-Team nominiert worden, das im österreichischen Wintersportort an vier Tagen gegen insgesamt 15 Mannschaften aus acht Nationen um den Turniersieg kämpfte. 

Mit der Vergabe des Siegerpokals hatte die BEV-Equipe um die zwei jungen EHC-Talente und die durchwegs gleichaltrigen Teamkameraden zwar nichts zu tun, was größtenteils an den im Vergleich zur Konkurrenz insgesamt ein bis zwei Jahre jüngeren Spielern der Bayerischen Auswahl lag – ein entscheidender Faktor. Dennoch war man stolz, das eigene Können im bayerischen Trikot gegen die älteren und größeren Gegner unter Beweis stellen zu dürfen. Am Ende schloss die BEV-Auswahl mit Dietzschold und Stocker als Elfter – durch die Disqualifikation eines Teams, sportlich war man auf Platz zwölf gelandet – ab, was durchaus beachtlich war. tim

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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