Earth Hour in Ebersberg

Licht aus – Klimaschutz an!

Die dunkle Erde aus dem Weltall betrachtet für die Earth Hour
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Licht aus heißt es am 27. März um 20.30 Uhr

Heute soll es dunkel werden - die Earth Hour soll Signalwirkung für mehr Klimaschutz sein

Lichtschalter, ein oder aus? Klimaschutz, ja oder nein? Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Sie schalten am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro. Auch in Ebersberg wird im Auftrag des Arbeitskreises Energiewende 2030 die Beleuchtung vom Rathaus und vom Kirchturm von St. Sebastian abgeschaltet – und zwar gleich für das komplette Earth-Hour-Wochenende. Aber das war noch nicht alles: In Ebersberg findet die Earth Hour dieses Jahr zu einem ganz besonderen Termin statt: fast zeitgleich hat am Freitag das Hallenbad seine Lichter für die nun anstehende Generalsanierung abgeschaltet.

Bürgermeister Ulrich Proske lädt alle Einwohner von Ebersberg stellvertretend für die Mitglieder des Arbeitskreises Energiewende 2030 dazu ein, bei der Earth Hour mitzumachen und unter dem Hashtag #LichtAus und #EarthHour davon zu erzählen: „Die Earth Hour ist für jeden von uns. Schalten Sie mit uns für Ebersberg am 27. März für eine Stunde um 20.30 Uhr zuhause alle Lichter aus, und werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!“ Ebersberg, Grafing, Grasbrunn, Haar, Oberpframmern, Poing, Zorneding, das Landratsamt, die Energieagentur Ebersberg-München und viele weitere Unterstützer sind schon dabei.

In Deutschland steht die weltweite Aktion 2021 ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend, um eine Eskalation der Klimakrise zu verhindern. Wenn es nicht gelingt, die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, drohen katastrophale Konsequenzen für Mensch und Natur. Jede sechste Art könnte aussterben. Wetterextreme werden häufiger – Waldbrände, Dürren und Überflutungen heftiger. Jedes zehntel Grad zählt. Alle können am Lichtschalter ein Zeichen setzen, dass die Erderhitzung auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht vergessen ist.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum fünfzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 367 im vergangenen Jahr.

Fragen beantwortet gern Christian Siebel, Klimaschutz- und Energiemanager Stadt Ebersberg, klimaschutz@ebersberg.de, Julian Philipp, Pressestelle WWF, Tel.: 030-311 777 467, julian.philipp@wwf.de

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