Ein Begegnungsort für alle Generationen

"Haus der Familie" in Ebersberg eröffnet

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Während der feierlichen Eröffnung segneten Dekan Josef Riedl (li.) und Pfarrerin Renate Zorn-Traving die Räumlichkeiten im „Haus der Familie“, zu der Leiterin Sandra Lößl (2.v.re.) geladen hatte.

In der Heinrich-Vogl-Straße 4 wird nun für die kommenden vier bis fünf Jahre das Jahre „Haus der Familie“ des KBW Ebersberg seine Heimat haben

Ebersberg – Drangvolle Enge herrschte anlässlich der Eröffnung in der Heinrich-Vogl-Straße 4 in der Etage der ehemaligen Arztpraxis. Leiterin Sandra Lößl begrüßte die zahlreichen Besucher. Familien und Senioren sind die Zielgruppen der vielfältigen Angebote, die hier zum Austausch der Generationen beitragen sollen, den Familien einen Treffpunkt bieten und für Neuankommende ein Informationspunkt sein können. In der Heinrich-Vogl-Straße 4 wird nun für die kommenden vier bis fünf Jahre das Jahre „Haus der Familie“ des kath. Kreisbildungswerks Ebersberg seine Heimat haben, meinte Ebersbergs Bürgermeister Walter Brilmayer in seinem Grußwort. 

Solange wird es wohl noch dauern bis der Ersatzneubau für die Kita St. Sebastian und die Geschäftsräume des KBW an der Pfarrer-Bauer-Straße fertiggestellt sein werden, auch wenn die Pläne bereits seit fünf Jahren in der Schublade liegen. Ein breites Spektrum an kulturellen Angeboten, Informationen für junge Familie, aber auch der Austausch der Großeltern-Generation untereinander soll hier stattfinden, wie Leiterin Sandra Lößl betonte. „Wichtig ist uns hierbei der Austausch aller Generationen, daher wird es für jedes Alter verschiedene Angebote geben“. Künftig wird hier das Projekt „Wellcome“ in Kooperation mit dem Landratsamt stattfinden. 

Junge Eltern werden in den ersten Monaten nach der Geburt von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Auch als Kontakt-Treffpunkt zwischen der Enkel- und der Großeltern-Generation ohne verwandtschaftliche Verbindung soll hier möglich gemacht werden, da neuzugezogene Familie nicht immer Oma/Opa in Griffweite haben, wie Sandra Lößl bemerkte. Die musikalische Umrahmung gestalteten Franz und Günther Beutel. Natürlich gibt es neben dem größeren Seminarraum und den beiden kleinen Räumen eine Küche, in der in kleinem Rahmen für Speis und Trank der Besucher gesorgt werden kann. Gefördert wird das „Haus der Familie“ aus Sondermitteln des Erzbistums München und Freising für Innovative Projekte in der Erwachsenenbildung. Auch die Stadt Ebersberg stellte finanzielle Mittel bereit. ar

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