Zweirad-Oldtimer Treffen im Klosterbauhof

Die Ebersberger Oldtimerfans

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Gut besucht war der Klosterbauhof am Vatertag beim Oldtimertreff. Geladen hatten die „Motorrad Klassiker & Youngtimer Freunde Ebersberg“.

Ebersberg – Bunt gemischt war das Publikum an diesem Tag – selbst Frauen waren unter den Fans, durchaus auch in Motorradkleidung. Seit mittlerweile 15 Jahren veranstaltet die Interessengemeinschaft der Ebersberger Motorradliebhaber dieses Treffen. Waren sie die ersten drei Jahre noch im Trachtenheim mit ihren Zweirädern, mussten sie schnell erkennen, dass dort der Platz für den großen Andrang dann doch zu wenig war. Und so sind sie jetzt im zwölften Jahr hintereinander im Klosterbauhof. 

„Dort ist auch der Sound, die Akustik für die alten Motoren besser“, schmunzelt Hermann Löckert, einer der 15 Männer, die sich regelmäßig, mit ihren Motorradoldtimern treffen. Jeder von ihnen hat einige der Zweiräder in der Garage stehen, wie viele genau mögen sie dann doch nicht in der Zeitung stehen sehen, „es geht ja nicht um Zahlen, es geht um den Spaß an diesem Tag“. Den haben die Männer durchaus, an jeder Ecke wird gefachsimpelt oder einfach ganz stolz das eigene Motorrad gezeigt. Wie Michael Wiefarn, ein weiterer der „Ebersberger Freunde“ erklärt, ist das auch das vornehmliche Ziel dieser Treffen, die Freude und der Austausch. Mindestens einmal im Monat treffen sie sich und im Sommer auch öfter, „denn da ist ja fast jedes Wochenende irgendwo ein Motorradtreffen“. Ganz wichtig ist es zu erwähnen, dass sie alle noch selber fahren, zwar nicht nur Oldtimer, auch neuere Maschinen. Zusammen sind sie aber ausschließlich mit ihren „alten“ Maschinen unterwegs. Und da dürfen dann auch ihre Frauen mitfahren. Der nächste Ausflug wird nach Südtirol gehen. Zirka einen Tag werden die Freunde dorthin brauchen, fahren sie doch ausschließlich Landstraße. „Man hat es nicht eilig so als Oldtimer“, bemerkt Löckert mit einem Augenzwinkern. 

Die meisten Mitglieder sind über 50 Jahre und der älteste 75. Alle fahren sie von Jugend an und kennen sich auch über lange Jahre. Ein jeder hat einen Klassiker oder Youngtimer, oder beides, oder mehrere von beiden. „Da passen einfach viel mehr in eine Garage. Beim Auto hätte nur eins Platz“, lacht Michael Wiefarn. Ganz unaufgeregt halten sie es zum Beispiel mit dem Wert der Maschinen. Fragt man danach, kommt die Antwort, dass dies nicht so wichtig sei. Der Spaß, der Austausch, das Zusammensein ist ihnen am wichtigsten. Hierfür sind sie auch immer offen, wenn jemand sich dazugesellen möchte. Ein wenig interessieren die Zahlen dann aber doch und wenn man lange genug bohrt, bekommt man auch Antworten. So beginnen die Oldtimer preislich bei zwei bis dreitausend Euro, nach oben hin ist die Grenze offen. Es kommt eben darauf an, in welchem Zustand man solch ein motorisiertes Zweirad einkauft. Durchaus gibt es noch den Fund im Heustadel, der dann aber bei der Restaurierung dem Geldbeutel Großzügigkeit abverlangt. 

Wie bei den Oldtimerautos hat sich auf dem Gebiet der Zweiräder ein Markt entwickelt, der das Motorrad als Geldanlage betrachtet. Weit mehr als 200 Menschen besuchten an diesem Tag die glänzenden, herausgeputzten und polierten Motorräder. Schon zu Beginn um zehn Uhr morgens war fast kein Platz mehr für diejenigen, die ihren Oldtimer ausstellen wollten. Nähere Infos zu den Motorrad Klassiker & Youngtimer Freunde Ebersberg gibt es unter dem Kontakt: Motorrad-K-Y-Freunde@gmx.de Tretner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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