Bürgermeister in Ebersberg 2020

Ebersberg hat einen Neuen – jetzt auch offiziell

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Ebersbergs neue amtierende Bürgermeister mit ihrer jeweiligen Amtskette (v.l.): Erste Bürgermeister Uli Proske (SPD), Dritte Bürgermeisterin Lakhena Leng (Die Grünen) und zweiter Bürgermeister Günter Obergrusberger (CSU)

In Ebersberg von die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates statt. Natürlich spielte auch hier Corona eine große Rolle

Ebersberg – Mit drei neu gewählten Bürgermeistern startet der Ebersberger Stadtrat in die Legislaturperiode 2020 – 2026. Als dienstältester Stadtrat hatte Josef Riedl die Aufgabe, in der konstituierende Sitzung Ebersbergs neuen Bürgermeister Uli Proske (SPD) den Diensteid abzunehmen. Riedl selbst stand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für die Aufgabe eines stellvertretenden Bürgermeisters zur Verfügung, weshalb die CSU Günter Obergrusberger ins Rennen schickte. 

Der bekam auch die Stimmen von „Pro Ebersberg“, wobei Josef Peis betonte, gerne hätte er auch für Marina Matjanovski (CSU) gestimmt. Lakhena Leng (Die Grünen) wurde zur dritten Bürgermeisterin bestimmt. 

Als Zeichen eines respektvollen Umgangs mit dem Wahlergebnis wollte Elisabeth Platzer den aktuellen Verzicht der SPD auf ein stellvertretendes Bürgermeisteramt gewertet wissen. In vier Legislaturperioden zuvor wurde jeweils ein SPD-Stadtrat als Bürgermeisterstellvertreter nicht berücksichtigt – trotz entsprechender Wahlergebnisse. 

CSU und FDP bilden in dieser Legislaturperiode eine Fraktionsgemeinschaft, wodurch Bernhard Spötzl (FDP) auch in Ausschüssen zu Wort kommen kann. Künftig wird aus dem Finanz- und Verwaltungsausschuss der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Digitales, der nach Vorschlag von Florian Brilmayer (CSU) künftig jeden zweiten Monat tagen sollte, was den Vorschlag von Susanne Schmidberger (Die Grünen), diese Sitzung aufgrund der Corona-Situation vorzuziehen, obsolet machte. Ihr Fraktionskollege Mark Block bat einen Ansprechpartner im Rathaus zu benennen, an den der Bürger sich in Covid 19 betreffende Angelegenheiten wenden könne. 

Gemäß einem Vorschlag aus dem Ratsgremium sollen in naher Zukunft auch die neuen Ratsmitglieder über die im Rathaus Ebersberg aktiven Arbeitskreis zu unterschiedlichen Themen informiert werden, um sich hieran beteiligen zu können. 

Obwohl man sich fraktionsübergreifend vor der konstituierenden Sitzung über Änderungen in der Geschäftsordnung geeinigt hatte, wurden doch noch Wünsche nachgereicht. 

Seine erste Stadtratssitzung absolvierte Uli Proske souverän und informierte auch über Corona-bedingt veränderte Arbeitsweisen in Verwaltung und städtischen Betrieben. So arbeite man im Bauhof in zwei Gruppen und teilweise zu versetzten Arbeitszeiten, damit letztendlich im Fall einer Infizierung mit dem Virus nicht alle in Quarantäne geschickt werden müssten. 

Ähnliches gilt für die Stadtgärtnerei. Das Überstundenkontingent sei zu den Haupt-Corona-Zeiten abgeschmolzen worden. Im Rathaus schirmen Plexiglasscheiben Mitarbeiter von Besuchern und umgekehrt ab. Man geht auf Nummer sicher. ar

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