Sportvereine können Plätze wieder öffnen - unter Auflage

Landkreis Ebersberg: Sportstätten öffnen ihr Areal

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Mit aussagekräftigen Schildern haben Dominic Mayer und Martin Schedo die eingeschränkte Nutzung des TSV-Areals aufgezeigt.

In Ebersberg und Markt Schwaben haben die Sportstätten wieder geöffnet. Relativ plötzlich kam das Signal von der Regierung.

Landkreis – In der Kreisstadt hat der „Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben“ wie es TSV-Geschäftsführer Dominic Mayer nennt, begonnen. In enger Abstimmung mit der Kommune und den einzelnen Abteilungen konnte in wenigen Tagen ein Fahrplan für den Wiedereinstieg erstellt werden. „Langsam, geordnet und sehr aufmerksam verfolgt beginnt das Training einzelner Abteilungen“, erklärt TSV-Vorsitzender Martin Schedo. Klein-Gruppen sind erlaubt. Die Namen und wer wann wo trainiert werden notiert. 

„Das Training gilt der Fitness und den sozialen Strukturen in den Mannschaften“, erklärte Schedo. Noch weiß man nicht wie der Punktespielbetrieb sich fortsetzen wird. Verletzungsgefahren sieht Schedo, wenn ohne gängige Spielpraxis der Wettbewerb wieder beginnt. Bereits im Sportdress müssen die Spieler kommen und gehen, denn die Umkleide und Gemeinschaftsduschen bleiben geschlossen; ebenso die Zuschauerränge. Je ein Damen- und Herren-WC sind geöffnet. 

Beim Torwarttraining bringen die Aktiven zwei Flaschen mit; eine mit Getränk und eine mit Desinfektionsmittel, denn der Ball muss regelmäßig während des Trainings desinfiziert werden. Bände füllen die Vorschriften. „Mehr Freiheit – aber auch mehr Verantwortung für den einzelnen,“ hatte Markus Söder gesagt. Dankbar sind die TSV-Vertreter für die Unterstützung von Landrat Niedergesäß. Die Trainingsmöglichkeiten in Ebersberg sind für die Menge der Sportler knapp bemessen und auch die Dr.-Wintrich-Halle fällt – derzeit das Hilfskrankenhaus – längere Zeit weg. ar

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