Größer und moderner

Größere Wasserfläche für neues Ebersberger Hallenbad

Das Hallenbad in Ebersberg in der Sanierungsphase
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Baby-Becken ade“, heißt in Ebersberg. Bürgermeister Ulrich Proske, Architekt Gollwitzer und Christian Stallavom Bauamt.

Rund 8,6 Millionen Euro investiert die Stadt Ebersberg in die Hallenbadsanierung wie Kämmerer Josef Gibis in der Finanzausschusssitzung erklärt

Ebersberg – Wenn Handwerker und Baumaterial stets planmäßig an der Baustelle im Ebersberger Schulzentrum sein werden, könnte das neue Hallenbad Ende 22/Anfang 23 wieder als funktionale Trainingsstätte für Schüler, Vereine und andere Wassersportbegeisterte eröffnete werden. Die beiden hauswandgroßen Kunstobjekte im Stil der Otl Aicher-Sportarten-Piktogramme werden saniert und wieder eingebaut.

Rund 8,6 Millionen Euro investiert die Stadt Ebersberg in die zukunftsfähige Hallenbadsanierung wie Kämmerer Josef Gibis in der Finanzausschusssitzung erklärte. Anlässlich der Olympischen Sommer Spiele 1972 in München schrieb Otto „Otl“ Aicher, einer der prägendsten deutschen Grafikdesigner mit seinen Piktogramme Geschichte. Zu jeder Sportart gestaltete er für jedermann leicht und international verständliche Piktogramme. Beim Bau des Ebersberger Hallenbades wurden die beiden Stirnseiten nahezu komplett mit Rechtecken bedeckt, die aus orange-lackiertem Metall oder weißem Kunststoff hergestellt wurden. Die weißen Rechtecke ergeben zum einen die Piktogramm Form eines Kraulschwimmer einerseits und andererseits die eines Brustschwimmers. Einige Rechtecke sind beschädigt.

Diese wird man kostenschonend durch die Rechtecke der Wand am ehemaligen Babybecken ersetzen, die es so nicht geben wird. Fast bis auf die Grundmauer wird das Schwimmbad zurückgebaut; mit Vorsicht, denn einige Schadstoffe könnten hierbei freigesetzt werden. Das vier-Bahnen-Schwimmerbecken wird statt der Kacheln mit längerlebigen Edelstahl ausgekleidet und erhält an der Seite eine bequeme Stufentreppe, um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. Die Lüftungsanlagen werden erneuert und platzbedingt auf dem Dach des Hallenbades installiert werden. Eine weitere Neuerung ist das sogenannte etwa 5x8 Meter große und 1,2 Meter tiefe Kursbecken. Einst als Lehrbecken und für die Aquagymnastik gedacht, wird das Becken den Nichtschwimmer gehören, denn Corona bedingt und der Bauphase geschuldet fällt für drei Jahrgänge das Schwimmenlernen aus. Farblich freundlich in Rot-, Grün- und Blautönen werden der Sanitär- und Umkleidebereich gestaltet, die lärmmindernde Decke in hellblau und weiß, gemäß dem darunter befindlichen Wasser. Ein entsprechender Ticket-Apparat wird den Leuten den Zugang zum Hallenbad ermöglichen .ar

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