Prämierung der teilnehmenden Wagen am Ebersberger Faschingszug

Ebersberg prämiert Narrenzug

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Das Sieger-Trio die Damen vom narrischen Anger, der Ebrachtaler Trachtenvorsstand, Steinhöringer Feuerwehrler und Bürgermeistrer Walter Brilmayer.

Ebersberger Ebrachtalern holen den ersten Preis in der Narrenzugprämierung 2018.

Ebersberg – Pfiffige Sprüche zur Jamaika-Konstellation, ein mit ausgefeilter Technik bestückter Faschingswagen sowie darauf lebendig agierende Narren, das waren die Zutaten, die den Ebersberger Ebrachtalern den ersten Preis in der Narrenzugprämierung 2018 brachten. Premieren hatte Robert Gockner, Präse der Faschingsgesellschaft, mit der weiblicheren Jury, seinem Bühnen-Mikrofon und der Übergabe des ersten Faschingsordens 2019 an die Tanzgarde „Calimeros“. 

„Das gab’s ja noch nie“, war die erste Reaktion aus dem Publikum, als Gockner mit Bühnen-Mikrofon die Prämierungsveranstaltung eröffnete. Bürgermeister und Jury-Chef Walter Brilmayer lehnte später die Stimme schonende Tontechnik mit „Des brauch i ned“ bei der Preisvergabe ab. Ohnehin galt ihm die Aufmerksamkeit im ‚alten kino‘, wollte doch jeder wissen, wie sein Gaudi-Einsatz von der Jury bewertet wurde. 

„Ohne die Wirtschaft geht bekanntlich nichts“, begann Gockner. Mit den Unternehmerinnen Bettina Hofstetter und Christine Reischl wurde die weibliche Seite der Jury verstärkt, Bürgermeister Walter Brilmayer und Pfarrer Edzard Everts sorgten dafür, dass der Esprit nicht zu kurz kam, Malte Dohmen ließ keine medizinischen Fragen offen und Alters-Präse Fritz Bartl garantierte die närrische Kompetenz der Jury. Während diese tagte, wirbelten die „Calimeros“ auf der Bühne im ‚alten kino‘ und schnell sprang der Funke aufs Publikum. 

Wer Platz hatte tanzte und auch Präse Gockner war begeistert, überreichte gar den obligatorischen ersten Faschingsordern der Session nicht dem Stadtoberhaupt, sondern Melanie, der Chefin der Truppe. So landeten den die „Stoaneringa Bienen“ nebst Hummeln von der FFW Steinhöring & Landjugend wohlbehalten auf Platz zwei. 

Platz drei enterten die „Bayerischen Bieraten“, auch wenn die vom „Narrischen Anger“ in Pfaffing sonst nur „für a Fassl Bier entern und räubern“. Alles, was der Wald noch zu bieten hat, inklusiv dem Ebersberger Aussichtsturm, platzierte der Hohenlindener Verein „Efa-afe“ auf einen Wagen und sich selbst damit auf Platz vier. 

Die Oberndorfer Haberfeldreiber ließen auf ihrem Wagen Kim Jong Un die mit Donald Trump bemannte Rakete starten und landeten damit auf Platz fünf. Schiff-Schaukeln wie Pumuckl und den Schalk im Nacken brachte dem Stopsel-Club Tulling Platz sechs ein. Ein bisserl zu ruhig ging‘s im bes-Offenen Vollzug des Burschenvereins Pastetten zu, dennoch hatte die Jury allen Respekt vor der Schreinerleitung des vierstöckigen Aufbaus und verlieh einen Sonderpreis. 23 Vereine und Gruppen hatten sich am närrischen Ebersberger Gaudi-Wurm 2018 beteiligt, der weit über ein halbes Jahrhundert jeweils am Faschingsdienstag sich ums Rathaus schlängelt. 

Gespannt darf man sein auf die neuen pfiffigen Ideen der Akteure, denn am 5. März 2019 wollen sie alle wieder dabei sein. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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