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Ebersberger Klimaschulen: Die Schilder gibt es später

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Konrektorin Dagmar Hammer und Rektorin Susanne Böhm vertraten die Georg-Huber-Mittelschule; Bürgermeister Christian
Bauer und Grafings Klimaschutzmanagerin Christina Spiegel
 die Grundschule Grafing.
Mal eben nur anfassen das Schild für die Klimaschule: (v.li.) Konrektorin Dagmar Hammer und Rektorin Susanne Böhm vertraten die Georg-Huber-Mittelschule; Bürgermeister Christian Bauer und Grafings Klimaschutzmanagerin Christina Spiegel die Grundschule Grafing. © hr

Mittel- und Grundschule Grafing sollen Ebersberger Klimaschulen werden.

Graifng – „Die Klimaschulen bekommen Verstärkung: Mit der Grundschule Grafing und der Georg-Huber-Mittelschule Grafing treten zwei weitere Schulen aus dem Landkreis Ebersberg dem Bildungsprojekt der Energieagentur Ebersberg-München bei“, so die Meldung aus der Energieagentur. Die Schilder blieben aber nicht vor Ort, sondern werden dann verliehen, wenn die Schulen sich dem Klimaschutz widmen und ihre Ziele erreichen. „Nur vier“ Lehrkräfte der Georg-Huber-Schule fehlten beim Startschuss, weshalb Rektorin Susanne Böhm und Konrektorin Dagmar Hammer Bürgermeister Christian Bauer und Grafings Klimaschutzmanagerin Christine Spiegel zum Pressetermin begrüßen konnten.

Hingegen war die Situation an der Grundschule fast schon prekär, denn hier fehlten weit aus mehr, weshalb keine Lehrkraft vom Unterricht der Kinder freigestellt werden konnte. „Um den Klima- und Umweltschutz als selbstverständlich in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren, wurden die Klimaschulen Ebersberg ins Leben gerufen. Das Projekt verfolgt das Ziel, für den achtsamen Umgang mit Ressourcen und insbesondere mit Energie zu sensibilisieren. Die Reduzierung der Energieverbräuche an den Schulen und zu Hause soll durch Verhaltensänderungen der Schülerinnen und Schüler erreicht werden“, heißt es seitens der Energieagentur Ebersberg-München.

Vor allem in den Aktionsfeldern Energie, Ernährung, Mobilität und Sachmittel wird ein kontinuierlicher Prozess der Optimierung des Energieverbrauchs und der Minimierung des CO²-Fußabdrucks angestrebt. So soll die Schule zur Klimaschule werden, „ein Leuchtturm“ für die Klimawende sein. Eine Photovoltaikanlage für die Mittelschule wäre nach Ansicht von Susanne Böhm und ihrem Lehrerkollegium ein Wunsch an die Kommune. Auch sonst haben Umwelt- und Klimaschutz in den verschiedenen Unterrichtsfächern bereits ihren festen Platz. ar

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