Ebersberger Kunstverein

Die Kunst, die Welt zu retten

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Die Alte Brennerei in Ebersberg

Neues Kunstformat zum Mitmachen beim Ebersberger Kunstverein

Ebersberg – Mitmachen kann jeder. Das neue Format, das der Ebersberger Kunstverein gerade entwickelt hat, ist offen für jedermann und jede Frau. Seine Abkürzung: DKDWZR, ausgeschrieben, „die Kunst die Welt zu retten.“ In dieser neuen Reihe sollen sich möglichst viele - auch ganz unterschiedliche - kleine Projekte artikulieren können, die sich mit den Zusammenhängen der Begriffe „Kunst“, „Welt“ und „retten“ beschäftigen. So will man mit verschiedenen Sichtweisen die Themen des Zeitgeschehens spiegeln. Themen, die ein gründliches Nachdenken bedürften, gibt es ohnehin genügend. 

„Ob Kultur, Heimat, Politik oder der Rest der Welt, aber auch Themen, die in der Medienwelt wegen ihrer Unpopularität vielleicht untergehen, alles ist willkommen,“ so Projektleiter Thomas Hager vom Ebersberger Kunstverein. Mit diesem neuen Format zum Mitmachen will man auch Wissenschaft, Ethik und Philosophie mit der bildenden Kunst verbinden. „In diesem Rahmen vorstellbar sind beispielsweise Vorträge, Performances, Musik, Theater oder mit was auch immer man sich einbringen möchte.“ Jeden Mittwoch steht dafür das Studio an der Rampe im Klosterbauhof zur Verfügung. Wer dazu Ideen hat, Projekte, Konzepte vorstellen möchte oder sich einfach nur beteiligen will, kann sich bei Thomas Hager unter th.hager@gmx.de melden. Voraussetzung ist allerding, dass das Projekt selbst geplant, betreut und ausgeführt wird. Auch die Gelder dazu müssen selbständig beschafft werden. Der Ebersberger Kunstverein, die Projektleitung und die Gruppe bieten natürlich Unterstützung und Hilfestellung an. Diesbezüglich geplant sind feste Treffen, in denen das alles besprochen werden kann. 

„Mit unserem neuen Format wird eine Basis der Auseinandersetzung geschaffen, die neues Wissen aber auch eine kritische Grundlage zum Nachdenken und zur Diskussion schaffen soll. Dabei soll die Vielfalt der Betrachtungsweisen und kreativen Darbietungsformen Bewusstseinsbildung fördern.“ Drei konkrete Projekte sind bereits am Start: Roland Günthers Projekt „Wurzeln“ beschäftigt sich mit Inklusionsbildern, Thomas Hager wird unter dem Titel „Die Sprache der Kunst und die Kunst der Sprache“ mit Migranten und andere Menschen malen – dabei geht es auch darum, dass Migranten besser Deutsch lernen können – und das künstlerische Arbeiten gemeinsam mit betreuten Menschen in Zusammenarbeit mit dem Betreuungszentrum Steinhöring unter der Überschrift „Die andere Normalität“ ist auch bereits angedacht. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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