+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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Einvernehmliche Grenzveränderungen

Grafing wächst um 8.544 Quadratmeter

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Die Südumfahrung (hier bei der Sanierung) ist Ursache für den Flächentausch zwischen Grafing und Ebersberg.

2010 wurde die Ebersberger Südumfahrung eröffnet. Jetzt wurde der dafür notwendige Flächentausch zwischen Grafing und Ebersberg vollzogen

Ebersberg/Grafing – Dass sich kommunale Grenzen zwischen zwei Gemeinden ändern, ist immer wieder der Fall. Aufgrund einer neuen Feldeinteilung bat der Steinhöringer Ortsteil Sensau den Grenzverlauf gemäß der bereits stattgefundenen Feldverlegung zu verändern, weshalb das Gemeindegebiet Ebersberg um ca. 158 Quadratmeter kleiner werden würde. 

Da es sich hier um eine Gemeindegebietsänderung von landwirtschaftlichen Flächen handelt, hat die Zustimmung keine gravierenden Folgen für die Stadt Ebersberg mit ihrer rund 40 Quadratkilometer großen Gemeindefläche. Wir verzichten auch auf den finanziellen Ausgleich, erklärte Bürgermeister Walter Brilmayer und erhielt die Zustimmung vom Stadtrat. Gravierender waren die Veränderungen der Gemeindegebietsgrenzen durch die Verlegung der B304 aus Ebersberg heraus auf die Ebersberger Südumfahrung im Jahr 2010. Doch erst jetzt konnte seitens der Stadt Grafing der Grundstückserwerb und die gesetzlichen Grundstücksübertragungen abgeschlossen werden. Die Flächendifferenz beträgt 8.544 Quadratmeter. 

Die Trasse der neuen B304 durchschnitt knapp ein Dutzend Male die Gemeindegebietsgrenzen zwischen Grafing und Ebersberg. Doch sollte, so die Verordnung der übergeordneten Behörden, der Straßenkörper möglichst nur einer Gemeinde zugeordnet werden können, weshalb der Grenzverlauf des Gemeindegebiets und damit auch der Flächentausch/-kauf erforderlich wurde. Bereits im Mai 2011 befasste man sich in Grafing mit dem neuen Verlauf der Gemeindegrenze. Damals diskutierte man den Vorschlag, dass der Verlauf der Ebersberger Südumfahrung auch den neuen Grenzverlauf zwischen den Grafing und Ebersberg darstellen sollte. 

Dies aber lehnte man seitens der Stadt Grafing ab, da man in Grafing nicht die Planungshoheit über den Kreuzungsbereich beim Ebersberger Ortsteil Gsprait abgeben wollte. Gerade wegen der zentralen Bedeutung, die die dortige Verkehrsführung in den jahrzehntelangen Verfahren eingenommen hat, ist der Stadt Grafing die Beibehaltung der Hoheitsgewalt über die dortige Straße von großer Wichtigkeit. Die Unterführung der B304 ist der einzig direkte Weg zwischen Grafing und Ebersberg. Eine Gesamtfläche von insgesamt 36.362 Quadratmetern, überwiegend südlich der B 304, wurde nun von Ebersberg Grafing zu geteilt. In umgekehrter Richtung gingen nördlich der B304 27.818 Quadratmeter der Grafinger Flur ins Hoheitsgebiet der Stadt Ebersberg über, mit dem Resultat: Das Grafinger Gemeindegebiet wurde um 8.544 Quadratmeter größer. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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