1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Ebersberg

„Mal schauen, wie weit ich komme“ - unsere Kandidatin Nina Schneider

Erstellt:

Von: Christian Schäfer

Kommentare

Ebersberger Volksfestmadl 2022 Nina Schneider
Nina Schneider aus Lorenzenberg möchte gerne Volksfestmadl 2022 werden © hr

Nina Schneider ist 18 Jahre jung und geht super gern auf Volksfeste. Und weil ihre ältere Schwester ebenfalls schon bei der Ebersberger Volksfestmadl Wahl auf der Bühne in der Volksfesthalle stand, hat sie sich ebenfalls angemeldet. Mal eben schauen, wie weit man kommt.

Bis zur Volksfestmadl-Wahl am 15. August hat sie neben ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel noch alle Hände voll zu tun. In ihrer Obhut befinden sich alljährlich Jungvögel, die aus ihren Nestern gefallen sind. Auch heuer gibt es einen Fall. Gerade pflegt sie ein kleines Spatzenkind, das sie sogar ganz jung und ohne Federkleid am Boden gefunden hat. Dann heißt es, behutsam zu füttern und abwarten, bis die Babyvögel Federn haben. Und so langsam bringt Nina Schneider ihnen das Fliegen bei.

Sie setzt die kleinen Piepmätze in die hohle Hand und hebt diese auf und ab. „Bis jetzt haben sie es alle gelernt“, versichert Nina. Können die Vogelkinder erst einmal sicher fliegen, werden diese in der Natur oder in Omas Garten wieder ausgesetzt. Auch kleine Hasen hat Nina schon aufgezogen. Aus Omas Garten kann das eine oder andere Grün für die Tiere geholt werden. Unangetastet bleiben dabei stets die „Riesen-Zucchini“, der Stolz ihrer Oma. Dass sich Dank der Ebersberger Volksfestmadl-Wahl ihr Kleiderschrank füllt, passt. Gerade hat Nina ihr neues, größeres Zimmer im Elternhaus in Lorenzenberg beziehen können und sich somit räumlich erheblich verbessert. Der Grund: Ihre große Schwester wechselte ins eigene Domizil.

In ihrer Freizeit geht Nina gerne ins Fitness-Studio und trifft dort meist dieselben Leute. Neben dem Sport kommt dann auch das Ratschen nicht zu kurz.

Gerne und insbesondere genießt Nina die selbstgemachte Lasagne ihrer Mutter. „Die Mama kann echt gut kochen. Auch sonst isst Nina alles gern, was auf den Tisch kommt. „Ich bin überhaupt nit hoackelig“, sagt sie und lacht. Das war von klein auf so. „Das erste, an das ich nach dem Baby-Brei rangekommen bin, war eine Leberkäs-Semmel. Die war dann weg“.

Auch Reisen in die weite Welt sind eine Leidenschaft von Nina. Gerne hält sie sich rund um den Bosporus auf, fühlt sich aber auch auf ihren Reisen in Kroatien und Italien wohl. Da sie in ihrer Schulzeit das Klavierspielen erlernt hat, greift sie immer wieder einmal in die Tasten. „Nur so für den Hausgebrauch.“ar

Auch interessant

Kommentare