EHC Klostersee im Lockdown

Stadion im November dicht

Der EHC Klostersee während einer Trainingseinheit
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Ein Bild, welches man die nächsten vier Wochen nicht mehr sehen wird. Der EHC muss sowohl den Trainings- als auch den Spielbetrieb einstellen.

Der EHC Klostersee ist in Zwangspause. Der Spielbetrieb soll vom 4. bis 6. Dezember wieder starten – natürlich unter Vorbehalt. 

Grafing – Zwei Mal wäre der EHC Klostersee am vergangenen Wochenende in der Bayernliga-Punkterunde gegen Aufrücker aus der Landesliga im Einsatz gewesen. Buchloe Pirates und Kempten Sharks hießen die Gegner der Grafinger Rot-Weißen, doch zu Vergleichen kam es nicht. Ist man vor einer Woche noch davon ausgegangen, dass nach der Corona-Ampelschaltung für den Landkreis Ebersberg auf dunkelrot die Partien ohne Zuschauer über die Bühne gehen können, folgte in den Tagen danach Entscheidung auf Entscheidung.

Nach der durch die Bund-Länder-Konferenz getroffenen Entscheidung, Sportstätten und damit eben auch Eishallen und –stadien für den kompletten November zu schließen, hatte die Eishockey-Kommission des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) die Unterbrechung der Bayernliga-Saison beschlossen. Für das Wochenende 4./6. Dezember ist eine Weiterführung des Spielbetriebes geplant.

Die für das Allerheiligen-Wochenende angesetzten Partien sollten noch durchgeführt werden. Letztlich überließ der Verband ein Antreten den Klubs. Sollte ein Verein oder eine Mannschaft zur Überzeugung kommen, die Spiele lieber abzusagen, so dem BEV-Schreiben zu entnehmen, werde dies keine weiteren Konsequenzen zur Folge haben und eine Neuterminierung außerdem kostenneutral erfolgen.

Der ESV Buchloe sagte daraufhin die Begegnung am Freitagabend beim EHC aufgrund eines Vorstandsbeschlusses mit Blick auf das rasant ansteigende Infektionsgeschehen ab, um die Gesundheit der eigenen Spieler und die des Gegners zu schützen. Zwei Tage später sah man sich bei den Klosterseern zu dem gleichen Schritt gezwungen, sie sagten das Gastspiel in Kempten ab. Man wollte kein Risiko eingehen, nachdem es im nahen Umfeld der Rot-Weißen eine Corona-Kontaktperson gab, die eben noch auf das Testergebnis wartete.

„Die Entscheidung ist nicht leichtgefallen, im Sinne aller Beteiligten aber wohl das Beste. Es muss nicht sein, jetzt auf Biegen und Brechen dieses Spiel vor der dann einmonatigen Pause noch durchzuziehen und sowohl unsere Spieler wie auch die des Gegners unnötig einer nicht zu unterschätzenden Gefahrensituation auszusetzen“, betonte Trainer Dominik Quinlan

tim

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