EHC Klostersee

Leise ruht der Puck

Die Eismaschine des EHC KLostersee bei der Eisaufbereitung im Grafinger Eisstadion
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Aktuell zieht lediglich die Zamboni-Eismaschine ab und zu einsam ihre Runden im Grafinger Eisstadtion.

Keine Wettbewerbe, kein öffentlicher Lauf. Im Grafinger Eisstadion trainieren aktuell nur ein Dutzend Kaderathleten. Cheftrainer Dominik Quinlain zeigt sich dennoch leicht optimistisch, dass es nach Silvester weiter geht.

Grafing – Eine große Überraschung war die Nachricht Mitte letzter Woche nicht. Die Ausweitung des November-Lockdowns aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie hat man auch beim EHC Klostersee erwartet.

Im Grafinger Eisstadion ruht somit weiterhin der Puck. Der Spielbetrieb in sämtlichen Eishockey-Amateurligen ist durch den Beschluss für einen weiteren Monat ausgesetzt, dazu sind alle weiteren Eislaufwettbewerbe außen vor und auch der komplette Breitensport sowie der Öffentliche Eislauf. Für die Allgemeinheit bleibt die einzige Eisbahn im Landkreis Ebersberg damit weiterhin geschlossen. Durch die derzeit winterlichen Außentemperaturen hat sich die Möglichkeit ergeben, das Eis bei fast gleichbleibendem Energieaufwand wie während des bisherigen Lockdowns teilweise zu nutzen. Daher hat der Klosterseer Vorstand entschieden, das Training der heimischen Kaderathleten zuzulassen, von denen der Klosterseer Eishockey-Nachwuchs mehr als ein Dutzend stellt.

„Es ist laut der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen neben Profis nur Kaderathleten erlaubt, ihren Sport auszuüben. Diese Möglichkeit möchten wir wie andernorts im sehr begrenzen Rahmen bieten. Für die Gesamtheit der EHC-Familie ist diese Limitierung natürlich unbefriedigend, aber aufgrund der pandemischen und wirtschaftlichen Lage absolut erforderlich“, betonte Nachwuchsleiter Martin Sauter hierzu. Diese minimierte Eisbereitung sei mit der Stadt Grafing abgestimmt, sagte Präsident Sascha Kaefer: „Dafür müssen die Kältemaschinen aufgrund der jetzt winterlichen Außentemperaturen nicht recht viel länger laufen als bisher im heruntergefahrenen Modus, womit diese Teilnutzung kostenneutral möglich ist.“ Ansonsten wäre das Ganze keinesfalls zu stemmen, betonte der EHC-Chef außerdem.

Weiterhin im „Home-Training“ befindet sich das Bayernliga-Team der Rot-Weißen. Die Saison hält der EHC-Headcoach Dominik Quinlan dennoch nicht für verloren. Könne es wirklich nach Silvester zuerst wieder mit Training und darauf mit dem Spielbetrieb weitergehen, sei noch genug Zeit für eine Runde mit Gruppeneinteilung und damit weniger Spielen oder auch einem Pokalwettbewerb.tim

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