Lockdown im Eishockey

EHC Klostersee: Mia bleim zam

Spieler des EHC Klostersee Bobby Wren beim Stretching auf dem Eis
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Die Truppe vom EHC Klostersee, hier Bobby Wren, möchte zusammen bleiben

Vieles steht im Eishockey in den Sternen, doch beim EHC Klostersee ist eins sicher: Die Truppe um Kapitän Rische bleibt vollständig zusammen

Grafing – Der bereits mehrfach verlängerte „lockdown light“ wird ab Mitte dieser Woche verschärft werden. Für den Eishockey-Betrieb unterhalb der Profiligen hat das zunächst keine Auswirkungen, da man von der Bayernliga abwärts und auch im Nachwuchsbereich bereits seit Anfang November zum Abwarten verurteilt ist. In einem Offenen Brief an die politisch Verantwortlichen hatte Eishockey-Obmann Frank Butz vom Bayerischen Eissportverband (BEV) kürzlich noch einmal klargemacht, dass man die Aussetzung des Spielbetriebs und das damit verbundene Reisegeschehen als wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Pandemie-Geschehens sehe, nicht aber die Einstellung des Trainingsbetriebes unter Einhaltung von Hygienekonzepten und mit in sich geschlossenen Gruppen.

In einer Ligatagung per Video-Schaltung will BEV-Vertreter Butz zusammen mit den Vereinsverantwortlichen den weiteren Saisonverlauf durchsprechen, wobei der Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg mit dann angepassten Modus und einer Spielrunde – wie bereits beschlossen – ohne Auf- und Abstieg durch die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie nicht absehbar ist. „Mal sehen, ob wir wie erhofft im Januar weitermachen können“, sagt auch Trainer Dominik Quinlan vom EHC Klostersee. Sicher ist bei den Grafingern, wie der EHC-Chefcoach mitteilte, dass die rot-weiße Truppe um Kapitän Bernd Rische vollständig zusammen bleiben wird. „Keiner der Jungs hat um seine Freigabe für einen anderen Verein ersucht“, so Quinlan. Derartige Transfers sind insbesondere deshalb ein Thema, weil eben im Ligabereich direkt über dem Bayerischen Oberhaus gespielt und trainiert werden darf. Acht der 15 Bayernligisten mussten daher Puckjäger in Richtung Oberliga Süd oder DEL2 ziehen lassen, zumeist natürlich gestandene Kräfte oder Top-Talente, die den gehobenen Anforderungen gerecht werden.

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