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„Da fehlt uns einfach die Cleverness“

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 Vili Vesalainen (l.) bei seinem Debüt für den EHC Klostersee zusammen mit Kapitän Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak, Joe Leonidas und Yannick Kischer im letzten Heimspiel gegen den SC Riessersee.
Neu im Team: der finnische Stürmer Vili Vesalainen (l.) bei seinem Debüt für den EHC Klostersee zusammen mit Kapitän Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak, Joe Leonidas und Yannick Kischer im letzten Heimspiel gegen den SC Riessersee. © EHC

Niederlage gegen Riessersee, ein Punkt in Passau – der EHC Klostersee wartet in der Oberliga Süd weiter auf die ersten drei Punkte. Neu im Team ist der Finne Vili Vesalainen, der zunächst einen Probevertrag erhalten hat 

Grafing - Der EHC Klostersee hat am zurückliegenden Wochenende den nächsten Punkt eingefahren, wartet aber weiter auf den ersten Sieg. Nach dem 1:4 gegen den SC Riessersee zwangen die Grafinger auswärts die Passau Black Hawks in die Verlängerung, mussten sich da aber mit 2:3 geschlagen geben.

Nachdem sich die Rot-Weißen gegen Garmisch sehr viel besser geschlagen hatten als dies das Resultat hätte vermuten lassen, schien in der Drei-Flüsse-Stadt erneut alles schlecht zu laufen. Doch die Mannschaft von Dominik Quinlan biss sich nach einem 0:2-Rückstand zurück in die Partie und hätte sogar einen Dreier holen können. „Da fehlt uns einfach noch die Cleverness“, kommentierte der Headcoach die vergebene Chance gegen Ende der regulären Spielzeit hin, als zwei Mal Überzahl ungenutzt verstrich.

Bereits gegen die Garmischer lief bei den Grafingern erstmals Vili Vesalainen auf. Nach einigen Trainingseinheiten des 24-jährigen Finnen hatte die EHC-Führung entschieden, ihn auch im Spielbetrieb testen zu wollen und zu diesem Zweck einen Probevertrag abgeschlossen. Vier Wochen lang kann sich der Mittelstürmer nun im rot-weißen Trikot beweisen, dann soll über eine Weiterverpflichtung entschieden werden. Beim Debüt deutete Vesalainen auch ohne Skorerpunkt an, dass er die sehnlich erwartete und notwendige Verstärkung sein kann. Stark beim Bully und körperlich präsent trat der Center auf, der in der einen Teil der vergangenen Saison – wie auch der kanadische EHC-Verteidiger Joseph Leonidas - beim schwedischen Viertligisten Åmåls SK verbracht hat.

Die nächsten beiden Gegner der Klosterseer wurden zu Anfang der Saison – neben den beiden Topfavoriten Weiden Blue Devils und Starbulls Rosenheim – zum erweiterten Kreis der Anwärter auf eine Top-Vier-Platzierung genannt. Am Freitagabend (20 Uhr) gastiert der EHC bei den Memmingen Indians, zwei Tage darauf kommt der Deggendorfer SC in die Wildbräu-Arena (Sonntag, 17.30 Uhr). An beiden Standorten hatte man sich den Einstieg in die Punkterunde bestimmt anders vorgestellt, hängt man trotz namhafter Verstärkungen aktuell doch den Erwartungen hinterher und im Liga-Mittelfeld fest. tim

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