Wie geht es in der Bayernliga weiter?

EHC Klostersee: Zurück auf Null

Logo des EHC Klostersee auf dem Grafinger Stadtion
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Im Grafinger Eisstadion ruht akutell der Puk

Die aktuelle Bayernliga-Saision mit dem bisher angewandten Modus-Modell ist Geschichte. Allein aus zeitlichen Gründen könne man das Versäumte nicht mehr aufholen. Wie es weitergeht ist bis jetzt unklar

Grafing – Wie geht es aufgrund der einmonatigen Unterbrechung in der Eishockey-Bayernliga weiter? Diese Frage stellten sich Klubverantwortliche Vertretern des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) in einer Videokonferenz. Zu einer Weiterführung des Spielbetriebes mit dem aktuellen Modus – Haupt- und Verzahnungs- und Relegationsrunde – sieht man sich allein schon aus zeitlichen Gründen und auch durch die nicht zu kalkulierenden weiteren Einflüsse durch das Pandemiegeschehen nicht in der Lage. Die Bayernliga-Saison 2020/21 wurde daher zu dem bisher angewandten Modus-Modell abgebrochen. Der Auf- und Abstieg sind ausgesetzt.

Trainer Dominik Quinlan vom EHC Klostersee kann die Entscheidung nachvollziehen: „Das macht absolut Sinn, denn das bisherige Spielprogramm wäre durch die einmonatige Zwangspause nicht mehr zu stemmen gewesen.“ Wichtig sei, dass es in absehbarer Zeit mit der Eishockey-Saison überhaupt weitergehe. Genau daran wird derzeit „gearbeitet“. Die Vereine sind vom Verband dazu aufgerufen, Vorschläge einzureichen, die dann in einer weiteren Videokonferenz diskutiert werden sollen, bevor man sich mehrheitlich auf einen einigt.

„Wir lassen das auf uns zukommen und wollen uns anpassen, richten uns nach der Mehrheit. Egal ob das dann eine verkürzte Punkterunde mit kleinen Gruppen ist oder eine Pokalrunde. Wie gesagt, wir sind für alles offen und froh, wenn es mit dem Spielbetrieb überhaupt weitergeht“, ergänzte EHC-Headcoach Quinlan.

tim

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