Vaterstetten will eigene Wirtschaft ankurbeln

#Vaterstetten hält zamm

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Stofftaschen mit dem Aktionslogo sollen zur Unterstützung des örtlichen Handels aufrufen.

Mit einer eigenen Kampagne will Vaterstetten öffentlichkeitswirksam die örtliche Wirtschaft unterstützen.

Vaterstetten - Vor Ort einkaufen um lokale Betriebe zu unterstützen, das ist nicht erst seit Corona ein Thema. Dafür gibt es schon seit Jahren den leidlich bekannten „VaterstetTENer Einkaufsgutschein“. Nun hat die Gemeinde zusätzlich die Kampagne „vaterstettenhaeltzamm ins Leben gerufen, nachdem sich erste Überlegungen für ein gemeinsames Konzept mit Nachbargemeinden zerschlagen hatte. 

Mittlerweile wurden dafür Flyer und Stofftaschen mit dem Aktionslogo gedruckt, die sich teilnehmende Betriebe beim Rathaus abholen und an ihre Kundschaft verteilen können. Für das Konzept, das in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Marketing-Agentur umgesetzt wird, wurde das Budget der Wirtschaftsförderung extra um 16.000 Euro erhöht. Denn die Stabilisierung der örtlichen Wirtschaft wird laut jüngstem Beschluss das Top-Thema der Vaterstettener Kommunalpolitik der nächsten Monate, wenn nicht Jahre sein. 

Die neue Aktion ist eine eindringliche Erinnerung an alle Bürger, den Händlern im Gemeindegebiet dringend benötigten Umsatz zu verschaffen. Der am Ende über die Gewerbesteuern auch der Gemeinde und damit wiederum den Bürgern zugutekommt. Doch die Kommune tut sich offenbar schwer mit der Kampagne. Auf der Einstiegsseite von www.vaterstetten.de ist nichts zu sehen von der Wirtschaftsförderung. Erst wer im „Bürgerservice“ stöbert, entdeckt entsprechende Infos. Über die dort angegebenen Links landet man auf leeren Seiten oder wird auf der Homepage eines bekannten örtlichen Werbeunternehmers verwiesen. 

Dabei sollen interessierte Kunden und Geschäftsleute bereits seit 20. April unter www.vaterstetten-haelt-zamm.de alles Wissenswerte finden. Das aber ist eben kein eigener Webauftritt, sondern besagte Bürgerservice-Seite. Für die auch Werbung in den sozialen Netzwerken und mit Bannern in den Ortschaften gemacht werden soll. Inzwischen ist auf der Infoseite ein Link mit Teilnehmern der Aktion aufgetaucht. Insgesamt 19 Firmen, darunter Anwaltskanzlei, Buchläden, Glasmacherei, Schreinereien, Modeboutique , Getränkemärkte und Kfz-Werkstätte. Gerade mal eine einzige Gaststätte ist dabei. In der Gemeinderatssitzung war noch von einer ersten Welle mit 30 Zuschriften örtlicher Geschäfte die Sprache, die sich wohl beteiligen würden. die

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