+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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2018 - das Jahr der Biene

Einblick in die Welt der Honigsammler

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Der Mensch muss wach werden und das Überleben der Biene sichern, sonst ist es vielleicht bald zu spät.

Insektensterben und schwindende Vogelarten – warnende Worte vom Fachmann. Doch der gab im Zornedinger Martinstadl auch aufmunternde Worte beim Infoabend „Biene, Hummel & Co.“.

Zorneding – Josef Hermann ist unter anderem Honigprüfer vom Bienenlehrpfad Höhenrain. Und ermahnte, dass die Vögel ebenso weiterhin aussterben wie die Insekten. Beispielhaft erinnerte er hierbei an Autofahrten seinerzeit, als man nach einigen Kilometern bereits die Windschutzscheibe von toten Insekten befreien musste. 

Dann kam er zu seinem Lieblingsthema, den Bienen: Dass sie den Nektar von den Blüten holen, ohne Beißwerkzeug, sondern mit ihrem teleskopierbaren Saugrüssel. Dass sie 70 Prozent unserer Kulturpflanzen bestäubt. Dass der Honig in Deutschland zu den intensivst kontrollierten Lebensmitteln zählt. Hierzulande werde er noch geschleudert, in anderen Ländern gepresst, was dem Honig reichlich Nährstoffe entzieht, die eben in bayerischen Produkten noch vorhanden sind. 

Beim Waldhonig hilft die Laus den Bienen, denn mangels Beißwerkzeug sind die summenden Tiere auf andere angewiesen, welche z.B. die Nadel am Baum öffnen; die Laus piekst selbige, anschließend kann die Biene an den Nektar ran. Wo es Essbares gibt, das verraten die Späherbienen. In einer Art Tanz am Bienenstock geben sie Richtung und Entfernung an. Bis zu 2,5, Kilometer darf die Quelle entfernt sein, denn so weit reicht der einfache Flugradius dieser Insekten, die mit bis zu beachtlichen 40 km/h unterwegs sind. Zwischendurch erinnerte Hermann daran, dass „jeder von uns für die Insekten etwas tun könnte“. Wer etwa auch nur ein Fensterbrett hätte, könne ein Blumenkastl hinstellen, bienenfreundlich bepflanzt. „Wir müssen alle unseren Hintern hochheben!“, so Hermanns Appell.

 Zudem: Keine Angst vor einem Bienenstich - also dem schmerzenden. Denn laut Hermann bräuchte ein Erwachsener jährlich drei. Das Bienengift sei gut für das Immunsystem. Wer leere Honiggläser von nicht einheimischen Imkern in den Glascontainer werfen möchte, der sollte das Gefäß zuvor besonders gründlich auswaschen, denn es würden sich amerikanische Faulbrotspuren darin befinden, was unseren Bienen schaden würde. 

An diesem Abend konnte man noch sehr viel mehr lernen, eine unterhaltsame und äußerst informative Veranstaltung im „Jahr der Biene“, wie es für den Landkreis Ebersberg heuer ausgerufen wurde. osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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