EGA´19

Grafing erweist sich als super Messestandort

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Eine rund herum gut gelungene Messeveranstaltung war die EGA’19 in Grafing

Grafing – Eine rund herum gut gelungene Messeveranstaltung war die EGA’19. Die große Zahl der Messebesucher nutzte das breite EGA-Messeangebot in den Hallen und genossen das musikalische Rahmenprogramm der Musikschule, bei der Ü33-Party sowie die Jazz-Einlagen. Gut zwei Stunden lang informierten sich Landrat Robert Niedergsäß und Grafings Bürgermeisterin über die Leistungsfähigkeit der Unternehmen bei ihrem offiziellen Messerundgang mit Zwischenstopp bei der Brotprüfung, bevor sie im überdachten Biergarten bayerische Schmankerl verzehrten. 

Recht unterschiedlich war das Wetter an den drei Messetagen, was aber dem kontinuierlich regen Besucherzustrom keinen Abbruch tat. Mit einem erfreuten „gut“ und „sehr zufrieden“ reagierten auch die Messeaussteller. Denn die Standplätze waren alle leicht zugänglich, das Ambiente hell und freundlich und nicht zuletzt gab es Lob für den Hallenboden, über den von Stand zu Stand bequem spaziert werden konnte. Diesbezüglich hatten EGA-Besucher der vergangenen Jahre ganz andere Erinnerungen.

Vorteilhaft war es, das große Bierzelt schon im Vorfeld des Grandauer-Volksfestes nutzen zu können. Unter tatkräftiger Mitarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Grafing konnte das Bierzelt zügig aufgestellt werden. Ebenso wertvoll war die Stadthalle Grafing gegenüber, die die EGA’19 fast zu einer witterungsunabhängigen Veranstaltung machte. Heuer stand das Thema Energie bei den Besuchern im Fokus, wie Aussteller Wolfgang Wochermaier bemerkte, der in der Halle der Handwerker Heizsysteme und einen CO²-neutralen, mit Holzpellets betriebenen Heizstrahler vorstellte. Hier fanden die Kunden lebendige Werkstätten vor. Josef Pollingers Auszubildender übergab Grafings Bürgermeisterin eine kupferne Rose, die er im Rahmen seiner Ausbildung gefertigt hatte. 

Die Pflege von Uhren und Schlagwerken präsentieren das Team Michael Kiau am Stand, den der Werbering Grafing seinen Mitgliedern in unterschiedlichen Zeiträumen zur Verfügung stellte. Grafings Zukunft in 3D prä- sentierte das Unternehmen Cadfem. Aber auch über berufliche Perspektiven ließ sich hier einiges erfahren. An den Messeständen wurden nicht nur die Fragen zur Berufsausbildung beantwortet, sondern auch von bezahlbaren Begräbniskosten bis hin zu Schlafkomfort und Lösungen für den gesundheitsbedingten Berufswechsel. 

Breit aufgestellt waren die Verwaltungen von Landkreis und Ebersberg und Grafing, bei letzterem hatte Angelika Obermayr sogar selbst stundenweise den Standdienst übernommen. Grafings Wirtschaftsförderer Tim Grebner zeigte sich vom ersten Tag an vom Erfolg der Messe überzeugt. Die Stadthalle Grafing war ein wichtiges Element der EGA’19 und aufgrund der Witterung gar nicht wegzudenken. Gut besucht war am Freitagabend der Wirtschaftsempfang. Wirklich jeder Quadratmeter in Stadthalle und Turmstuben war am Samstag zunächst zur Information der Jungunternehmer, dann für die Vorführungen der Musikschule und die Ü33-Party genutzt worden. „Es war eine Herausforderung, alle Veranstaltungen der Musikschule durchzuführen, aber wir haben es geschafft“, so Musikschulleiter Peter Pfaff erleichtert. Gerade einmal ein Tisch in einer Nische konnten sich junge Experten zur Erprobung der Lichtanlagen für die Ü33-Party noch ergattern. „Hier ist wirklich jeder Raum besetzt“, konstatierten sie. 

Berit Rapp, Konzeptplanerin der neuen EGA, in der parallel Wirtschaftsleistung und Kultur gezeigt wurde, ist überzeugt, dass der Zustrom nach Grafing auch auf die guten Erfahrungen in Ebersberg zurückzuführen sei. Nach der EGA-Messe ist für sie schon wieder vor der EGA-Messe. Und so hat sie auch schon ersten Notizen für Verbesserungen in Ebersberg vermerkt, Veränderungen, die den Messebesuch für die Bürger noch attraktiver machen sollen. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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