Nachhaltige Mobilität

Eltern-Taxi For Future

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Mit dem Fahrradanhänger in die Kita – das schont die Umwelt und macht Mama und Papa fit.

Muss es sein, die Kinder mit dem Auto direkt vor der Schule oder der Kita abzuliefern? Nein, meint die Energieagentur Ebersberg–München und zeigt Alternativen auf

Region – Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder Kita bringen, verschärfen genau die Gefahr, vor der sie ihre Kinder schützen wollen. Gute Gründe sprechen dafür, mit Kindern von klein auf nachhaltige Mobilität zu praktizieren: Während Sie mit Ihren Kindern auf dem täglichen Weg zu Kita oder Schule gemeinsam und aktiv ihre Umwelt erleben, verbunden mit gesunder Bewegung und vielen Erfahrungen in der Praxis, lernen Ihre Kinder selbstständig und umweltschonend Alltagswege zurückzulegen – und üben so sicheres Verkehrsverhalten. 

Die Energieagentur Ebersberg–München zeigt Alternativen zum motorisierenden Elterntaxi auf: Kindertransport per Rad: Im Anhänger, auf dem Kindersitz oder Lastenrad können Kinder bis zum Alter von sieben Jahren mitgenommen werden. Wenn Kinder selbst radeln: Überqueren Sie Straßen immer alle gemeinsam, wenn möglich an Zebrastreifen oder Fußgängerampeln schiebend. Kinder bleiben auf ihren Rädern immer im Sichtfeld und in Rufweite. Der gemeinsame Weg bietet die beste Möglichkeit der Verkehrserziehung, denn an jedem Tag gibt es wieder unterschiedliche Situationen im Straßenverkehr, die durchlebt und besprochen werden müssen – bis der Zeitpunkt kommt, an dem Sie mit gutem Gewissen Ihre Kinder alleine auf den Weg schicken können. Sicher ans Ziel: Finden Sie gemeinsam den besten Weg. Wählen Sie möglichst ruhige Straßen und im Zweifel lieber einen etwas weiteren Weg. Doch können Straßen mit breitem Gehweg oder Radweg besser sein als enge, unübersichtliche Anliegerstraßen mit (z.T. auf Gehwegen) parkenden Autos.

Fahrradfreundliche Infrastruktur: Alltagserfahrungen können helfen, dass die Rahmenbedingungen für risikofreies Radfahren in der Kommune verbessert werden. Setzen Sie sich, gemeinsam mit anderen Eltern, dafür ein, dass Gefahrenstellen entschärft, Radwege verbreitert, Kreuzungen sicherer gestaltet werden. Das Ziel: mehr Lebensqualität für alle. red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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