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Nachtstrom ade

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Ulrich Proske, Silke Mall, Christian Siebel
Präsentierten die Neuheit Ebersbergs - einzigartig im Landkreis Ebersberg: (v.li.) Ulrich Proske, Silke Mall, Christian Siebel. © hr

Regenerative Stromgewinnung erfordert Verhaltensanpassung 

Ebersberg – Einmal mehr zeigt sich die Energiestadt Ebersberg in der Vorreiterrolle. Unter dem Motto „Wir machen Energie sichtbar“ zeigt die Stadt Ebersberg unter https:// energiemonitor.bayernwerk.de/ ebersberg auf ihrer Homepage den „Energie-Monitor“, der im 15-Minuten-Takt anzeigt, wie viel Strom in der Kommune aktuell erzeugt und verbraucht wird.

In Ebersberg wird überwiegend Strom mittels Photovoltaikanlagen erzeugt, weshalb am Tag und insbesondere an Tagen mit langer Sonneneinstrahlung viel Strom zur Verfügung steht; hingegen in der Nacht so gut wie keiner. In den Haushalten sollten daher nicht mehr in der Nacht Spül- und Waschmaschine laufen wie zu Zeiten der Atom- und Kohlestromgewinnung,. „Möglichst viele Leute sollen von dieser Information profitieren“, so Bürgermeister Ulrich Proske.

Mit dem Wissen über Erzeugung und Verbrauch vor Ort will Proske die Ebersberger motivieren, möglichst viel regenerative Energie zu erzeugen und am Tag zu verbrauchen. Ziel ist dabei eine 100-prozentige Eigenversorgung in Ebersberg zu erreichen. Da mit dem „Energie-Monitor“ die örtlichen Energieflüsse, der Grad der Eigenversorgung sowie der Anteil an regenerativer Erzeugung nahezu in Echtzeit dargestellt werden, könnte man, wenn weitere Landkreiskommunen sich Eberbergs Beispiel anschließen, gar in einen Wettbewerb treten. Mit solchen Anreizen soll die Energiewende forciert und die Ökobilanz verbessert werden. ar

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