Aus dem Vaterstettener Gemeinderat

Neues Restaurant für Vaterstetten

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Belebung in zweifacher Hinsicht – für Kulinarik und den Vaterstettener Ortskern – versprechen sich die Gemeinderäte von einem neuen Fischrestaurant.

Als „Gewinn für die Gemeinde“ beurteilt der Vaterstettener Gemeinderat die Pläne eines Fischfachgeschäfts, sich im Ortskern um ein Restaurant zu erweitern.

Vaterstetten – Die Reaktionen der Gemeinderäte auf die Pläne für ein spezielles Fisch-Restaurant an der Wendelsteinstraße sind durchweg positiv. „Ich begrüße es, wenn im Ortszentrum mehr Leben einzieht“, erklärte Vize-Bürgermeister Martin Wagner (CSU) im jüngsten Bauausschuss. Es sei ein durchaus mutiges Projekt. Ein reines Fischrestaurant gebe es durchaus selten. 

Als „eine Bereicherung der Kulinarik“ bezeichnete es Roland Meier (FW). Vielleicht helfe es ja, das Zentrum zwischen Rathaus, Kirche und Wendelstein-Schule attraktiver zu machen, hoffte Stefan Huber (CSU). „Das kann man nur unterstützen!“ Der Auslöser für die Begeisterung: Das Fischfachgeschäft schräg gegenüber vom Rathaus möchte sein Bistro in ein richtiges Restaurant umbauen. Neben 52 Plätzen innen soll es auch 21 Sitzgelegenheiten im Freibereich geben. Das Vorhaben sei rechtlich zulässig, da Teile des sogenannten Winkelbaus sowieso schon gewerblich genutzt werden, erklärte die Rathaus-Verwaltung. 

Einzig die Parkplätze sind ein Thema. Für das geplante 75-Quadratmeter-Restaurant sind gemäß bayerischer Stellplatzverordnung acht Kfz-Stellplätze nötig. Einen hat das Geschäft bereits. Fehlen noch sieben. Doch auf dem Grundstück gibt’s keine Möglichkeiten dafür. Deswegen würde die Gemeinde offiziell ein Auge zudrücken. Schließlich gibt es im öffentlichen Raum rundrum genügend Platz. Gerade hat man den Rathaus-eigenen Stellplatz so erweitert, dass die Gemeindemitarbeiter nicht länger die öffentlichen Parkplätze belegen. Zudem sieht man im Rathaus Synergien. Fürs Restaurant gehe es ja eher um die Abendstunden, in denen ein Großteil der Parkplätze frei seien, da die anderen Gewerbeeinheiten um 18 Uhr schließen und dann auch die umliegenden Büros verwaist sind. 

Allein Manfred Schmidt (FBU/AfD) regte sich bei aller Sympathie über „katastrophale Verhältnisse“ und „mit Parkern zugepflasterte Straßen“ im Gemeindegebiet auf. Er befürchtete einen Nachahmungseffekt für andere Bauanträge, wenn man jetzt einen „vermeintlichen Überhang an Parkplätzen“ konstatiere. die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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