+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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Gleichbehandlung beim Lärmschutz

Grafinger Bürger beschweren sich über Verkehrslärm

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Lange war die Grafinger Ostumfahrung nur auf Plänen zu finden. Ihre Realisierung brachte Verkehrsbelastung.

Mit der Fertigstellung der Ostumfahrung Grafings kamen die Bürgerbeschwerden bezüglich des hier vorherrschenden Verkehrslärms.

Grafing – Einige Bewohner in Grafings Ortsteil Engerloh monierten den Verkehrslärm und forderten Lärmschutzmaßnahmen. Die Stadt stellte freiwillig Bäume auf, doch diese müssen noch wachsen. 

Gemäß der aktuellen Bundesimmissionsschutzverordnung liegt der Grenzwert an Sonntagen nachts bei 49 dB(A) und tagsüber bei 59 dB(A) sowie an Werktagen nachts bei 54 dB(A) und tagsüber bei 64 dB(A). Für die Grafinger Ostumfahrung errechnete man im Lärmgutachten unter Zugrundelegung von 10.900 Kfz und einer erlaubten Geschwindigkeit von 100km/h eine Lärmbelastung für die Hochriesstraße nachts 45 dB(A) und tagsüber 53 dB(A) sowie die Kapellenstraße/Engerloh nachts 44 dB(A) und tagsüber 52 dB(A). Inzwischen hatte die Stadtverwaltung eine Verkehrsuntersuchung für das gesamte städtische Verkehrsnetz beauftragte, um die Auswirkungen sowohl von der Ostumfahrung Grafings als auch von der Südumfahrung Ebersbergs auf die örtlichen Verkehrswege feststellen zu lassen. 

Das Gutachten soll im Herbst vorliegen. Einige Daten gab es vorab. So erfolgte die Verkehrszählung vom 9. bis 15. April an der St2080 beim am stärksten belasteten Streckenbereich kurz nach dem Kreisel Rotter Straße in Richtung B304. Festgestellt wurde eine maximale Verkehrsmenge von 7.734 Kfz und eine minimale Verkehrsmenge von 4.443 Kfz. Damit liegt die aktuelle Verkehrsmenge deutlich hinter der Prognosebelastung mit 10.900 Kfz zurück. Des Weiteren wurde die Geschwindigkeit von 100km/h auf 70km/h gesenkt, was sich ebenfalls lärmmindernd auswirkt. 

Jetzt sieht die Stadt keine Möglichkeit, weitere freiwillige Lärmschutzmaßnahmen zu finanzieren, nicht nur vor dem Hintergrund strenger Regeln des Haushaltsrechts, sondern auch weil bei den Beschwerdeführern der Lärmpegel niedriger sei als bei sensiblen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kurheime und Schulen, wo 47 dB(A) nachts und 57 dB(A) tagsüber nicht überschritten werden sollen. Im Ratsgremium herrschte Einigkeit, dass die Lärmbelastung für die Bürger nach Jahrzehnten der Ruhe zwar unangenehm sei, aber seitens der Stadt kein Handeln erforderlich ist. 

Des Weiteren gäbe es in Grafing Wohnbereiche, die wesentlich höhere Lärmpegel ertragen müssten und derzeit keinen rechtliche Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen haben ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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